Filmvorführung: Rupa’s Story

Als Kind überlebt Rupa einen Säureangriff. Gesellschaftlich isoliert, gründet sie gemeinsam mit anderen Überlebenden ein Café in der nordindischen Stadt Agra. Als Kollektiv gewinnen die Frauen auf kreative Weise ihr Selbstbewusstsein zurück.

Film von Lisa Mala Reinhardt und Patrick Lohse

Diskussion im Anschluss mit Patrick Lohse

Sonntag, 28.05.201 7, 18.00 Uhr,
im Linken Zentrum R12,
Rammersweierstr. 12 in Offenburg

Eintritt frei

Mobivortrag: Ketten sprengen – Hafen lahmlegen! Shut down the logistics of capital!

Anfang Juli wird in Hamburg der G20-Gipfel tagen. Mit Medienrummel, Polizeiparade und widerlichen Staatschefs. Trump, Putin, Xi Jinping, Erdoğan und co. sind – vielleicht sogar auch persönlich – Schweine, die für unendlich viel vergangenes und vermutlich auch zukünftiges Leid verantwortlich sind. Ihr Austausch durch andere Charaktermasken des Parteien- und Staatszirkus würde aber an den gesellschaftlichen Bedingungen, die sie, ihre Inhalte und Fans hervorgebracht haben, nichts ändern. Die sind in den Produktions- und Eigentumsverhältnissen und ihrem Reproduktionsregime, in Kapitalismus und Patriarchat, zu finden. Nicht zuletzt der Blick nach Griechenland zeigt die Perspektivlosigkeit einer Linken, die so auf den Staat schielt, dass sie dabei die politische Ökonomie nicht mehr sehen kann.

Im Anschluss an ein antiautoritäres, internationales Mobilisierungstreffen in März in Hamburg mit ca. 80 Delegierten aus zwölf Ländern hat sich die Plattform „Shutdown Hamburg“ gebildet, die zusammen mit …umsGanze! dazu aufruft, den G20-Gipfel und die internationale Mobilisierung dagegen zu nutzen, um dort anzusetzen, wo es einer Welt, in der Waren frei über die Weltmeere schippern, während zugleich tausendfach Migrant*innen ertrinken, wirklich wehtun kann. Hamburg ist mit seinem Hafen eine wichtige Drehscheibe der deutschen Exportwirtschaft und des globalen Warenverkehrs – und damit die passende Bühne, um Staat und Kapital einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Die Logistik der Produktion als Organisierung des Warentransports ist ein notwendiges Element in der Realisierung des Mehrwerts, ihre Struktur wird deshalb mit dem Anstieg technischer Produktivkraft mit kapitalistischem Zweck immer weiter perfektioniert, und Perfektion heißt dabei: Alle Waren kommen immer schneller und präziser an ihren Zielort, Lagerung und Produktion greifen immer besser ineinander, denn Zeit ist in diesem Fall eben tatsächlich Geld. Dass wir damit auch den Exportweltmeister Deutschland und sein Austeritätsdiktat treffen wollen, versteht sich von selbst. Zugleich ist die Logistik in diesem Jahrhundert das, was im letzten die Fabrik war: Ein Kristallisationspunkt des Konflikts zwischen Kapital und Arbeit. Denn auch wenn die gigantische Warenansammlung global immer noch in klassischer Fabrikarbeit produziert wird, bietet die Logistik einen lohnenden Angriffspunkt, um der kapitalistischen Gesamtscheiße etwas entgegenzusetzen. Das drückt sich in den vielfachen Kämpfen aus, die bereits auf diesem Terrain geführt werden: Die Streikenden bei Amazon, die Lastwagenfahrer*innen, die letztes Jahr in Frankreich die Raffinerien blockiert haben, oder die Hafen-Aktivist*innen von Occupy Oakland. Der Mobilisierungsvortrag soll aber nicht nur eine Begründung sein warum wir in den Hafen gehen werden. Gleichzeitig soll der Vortrag auch einen Überblick über das bieten, was Anfang Juli in Hamburg sonst noch alles stattfinden wird und nicht zuletzt möchten wir vorstellen, wie der momentane Stand der Planungen unserer Aktion ist und diesen mit euch diskutieren.

Referent*innen: LevelUP organisiert im …umsGanze!

Montag, 22.05.2017

19 h vegane Vokü

20 h Beginn Vortrag

Linkes Zentrum R12

Rammersweierstraße 12

Offenburg

Veranstaltet von Antifa Ortenau, K-Gruppe, vegane VoKü, Alarm Offenburg

 

Ein langes Wochenende: 40 Jahre Kessel, vegane Vokü und Brunch

Das kommende Wochenende wird eines der kulturellen Highlights des Jahres: Der Kessel feiert sein 40jähriges Bestehen mit einem langen Konzertwochenende.

Am Freitag, 05.05.2017 spielen Whoresnation, Nakam, Empowerment, Alter Egon, Reiz und Bullenschweiß. Extra für das Jubiläum haben sich die großartigen Weltuntergangsmaschine wieder zusammengefunden und legen den Kessel in Schutt und Asche. In den rauchenden Ruinen klettern dann am Samstag Sniffing Glue, Kick it!, Hysterese, Todeskommando Atomsturm, Explodiergurken und Ghettotonne auf die Reste der Bühne. Ihr letztes Konzert geben an diesem Abend die Altpunks von Dementia.

Wir von Alarm geben uns an diesem seeehr langen Wochenende wirklich den Rest: Nicht nur, dass wir während den Konzerten für euer leibliches Wohl in Form einer veganen VoKü sorgen und euren Gehirnen mit einem Infotisch was zu Grübeln geben, nein, wir Irren beharren auf dem monatlichen Rhythmus unseres veganen Brunches an jedem ersten Sonntag im Monat! Irgendwie werden wir diese drei Tage überstehen…

Also, nochmal zum Mitschreiben:

Freitag, 05.05.2017, ab 19 Uhr 40 Jahre Kessel Teil 1
Samstag, 06.05.2017, ab 19 Uhr 40 Jahre kessel Teil 2
Sonntag, 07.05.2017, ab 11 Uhr veganer Brunch im Linken Zentrum R12

Der Brunch startet wie immer um 10 Uhr 30 mit dem gemeinsamen Aufbau. Ab 11 Uhr genießen wir gemeinsam unsere mitgebrachten Leckereien (Hier hoffen wir auf eure Tatkraft: einige Bands werden zum Frühstück bei uns aufschlagen…) und gegen 14 Uhr freuen wir uns über zupackende Hände beim Abbau und Aufräumen.

Mit wilden Grüßen, eure Alarmies

Veganer Brunch am 1. Mai? Nicht nur…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Jahr fällt der 1. Mai auf den ersten Sonntag im Monat und somit mit unserem veganen Brunch zusammen. Wir bringen uns daher mit dem Brunch und anderem in die Organisation des 1. Mai ein und rufen mit der Anarchistischen Initiative Ortenau zur Begehung dieses geschichtsreichen Tages auf. Lest hier unseren gemeinsamen Aufruf:

Am 1.Mai: Rein in den antikapitalistischen Block! Gegen die Arbeit und ihre Verherrlichung durch die Herrschenden und die sozialpartnerschaftlichen Gewerkschaften!

Der 1. Mai steht auch in Offenburg vor der Tür und mit ihm das alljährliche Ritual: Gottesdienst, Demo vom Fischmarkt zur Reithalle zum DGB-Fest, zu dem Vertreter*innen des Linken Zentrums R12 einen Redebeitrag beisteuern wollten. Mit der klaren Ansage der lokalen DGB-Größen und deren Genoss*innen, dass es auf “ihrem” 1. Mai-Fest keine politischen Reden zu geben habe, sehen wir nun allerdings keine gemeinsame Basis mehr mit ihnen. Darum haben wir uns dazu entschlossen, zwar bei der Demo im antikapitalistischen Block mitzulaufen, dann aber unser eigenes, kleines Fest im Linken Zentrum R12 zu feiern.

“Gegen die Arbeit? wusst ich’s doch, dass ihr Linken alle faule Schweine seid!”
Ja, wir sind gegen die Arbeit im Kapitalismus, da sie immer Lohnarbeit bedeutet. Wir sehen nichts erstrebenswertes oder wertvolles darin, uns 45 Jahre lang, jeden Tag acht Stunden oder mehr für Aktionär*innen, Konzerne und deren Profite totzuschuften. Und ja, wir lieben es, einfach nur faul rumzuhängen und nichts zu tun, unsere Zeit mit Dingen zu füllen, die uns wichtig sind und Zeit für unsere politische “Arbeit” zu haben.

“Und gegen die Gewerkschaften? Warum denn das? Die kämpfen doch für euch!”
Wir halten nichts von Gewerkschaften, die schon lange Teil des Systems und somit des Problems geworden sind. Wie wir schon in unserem Aufruf zum 1. Mai 2014 geschrieben haben, ist der Kampf der Gewerkschaften ein verlorener: “Es ist ein ständiges Hin und Her, ein Auf und Ab innerhalb der Regeln des Kapitalismus. Und darum können sozialpartnerschaftliche Gewerkschaften niemals gewinnen (….) Gewerkschaften, die keinen revolutionären Anspruch haben, müssen im Kapitalismus zu Partner*innen des Kapitals oder zu dessen Spielball werden. Beides ist der Fall.”
Als Lokalkolorit kommt noch hinzu, dass wir die Geschichtsvergessenheit einiger örtlichen DGB-Menschen ablehnen: Wer auf einem 1. Mai-Fest politische Reden und Inhalte fernhalten will, sollte sich die Entstehungsgeschichte dieses wichtigen Gedenktages der internationalen Arbeiter*innenbewegung anschauen. Der 1. Mai ist ein zutiefst politischer Tag und seine Begehung bedeutet, egal was der DGB sagt, sich des widerständischen, aufsässigen und antikapitalistischen Handelns der Menschen in Chicago vor 130 Jahren zu erinnern. Er bedeutet, sich vor Augen zu halten, dass staatliche Repression im Zweifelsfall für uns tödlich ist. Er bedeutet, anzuerkennen, dass nur die Unterdrückten selbst sich befreien können und nicht gewählte Vertreter*innen, ob sie in den Parlamenten oder in den Chefetagen der sozialpartnerschaftlichen Gewerkschaften sitzen.

Darum laden wir euch alle ein, am 1. Mai im antikapitalistischen Block der DGB-Demo mitzulaufen, am gemeinsamen Spaziergang von der Reithalle zum Linken Zentrum R12 teilzunehmen und mit uns im Anschluss dort den 1. Mai zu feiern und abends im Jugendzentrum Kessel das Tanzbein zu schwingen.

Programm

10 Uhr Rein in den antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo (Startpunkt am Fischmarkt, Endpunkt Reithalle)
11 Uhr 30 Gemeinsamer Spaziergang von der Reithalle zum Linken Zentrum R12
12 Uhr Veganer Brunch im Linken Zentrum R12 mit Sektempfang, Sozialrevolutionärem Quiz (Unglaubliche Preise zu gewinnen!) und Infotischen.
18 Uhr Punkrockkonzert im Jugendzentrum Kessel. Es spielen Dementia, Fatal Brutal und section 09. Dazu gibts einen Infotisch der Anarchistischen Initiative Ortenau und vegane Vokü.

1. Mai – Straße frei!
Gegen die Arbeit!
Für die herrschaftsfreie Gesellschaft!
Für die Anarchie!

Anarchistische Initiative Ortenau und Alarm Offenburg (April 2016)

Freiheit für Mumia Abu-Jamal – JETZT

Seit 34 Jahren sitzt Mumia Abu-Jamal im Gefängnis – fast 29 davon im Todestrakt. 34 Jahre in Haft fordern nun ihren Tribut – Mumia ist lebensgefährlich erkrankt. „Die Stimme der Unterdrückten“ braucht einmal mehr unsere praktische Solidarität. Angela Davis ruft seit Mai 2015 auf zur Kampagne: „Überflutet den Gouverneur Pennsylvanias Tom Wolf mit Freiheits-Postkarten für Mumia. Er hat die Macht, Mumia die Freiheit zu gewähren – und genau das fordern wir von ihm!“

Nach 34 Jahren Haft ist jetzt die zentrale Forderung der Mumia-Solidaritätsbewegung: Bring Mumia Home! Now!

DIA-Vortrag mit Annette Schiffmann – Heidelberg – Mit-Initiatorin der Kampagne

Die Veranstaltung findet im Linken Zentrum R12 statt.

Donnerstag, 17. Dezember 2015 um 19:30 Uhr
19:00 Uhr: Veganes Essen

www.bring-mumia-home.de

Eröffnungsfeier Linkes Zentrum R12 Offenburg 13.Juni

Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Liebe Interessierte

Nach 3 Monaten renovieren, bauen, werkeln, streichen, diskutieren, planen … ist es nun endlich fertig, das Linke Zentrum R12 in Offenburg.

Das ist natürlich ein Grund zum Feiern, deshalb möchten wir euch alle herzlich einladen zum Austauschen, Diskutieren, Kennenlernen bei lockeren Beisammensein in netter und solidarischer Atmosphäre.

Stattfinden soll das ganze am 13. JUNI 2015

Wir starten um 16:00 und ab 18:00 ist ein kleines Programm angedacht, bei dem sich die verschiedenen Gruppen, die das Linke Zentrum R12 mit Leben füllen, sich vorstellen. Auch die Ideen, Ziele, und Grundsätze des Zentrums selbst, werden vorgestellt.

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, es gibt leckere Vegane Vokü, Waffeln, Salate, Snacks, Cocktails, Longdrinks…

Auch für unsere kleinen Mitstreiterinnen und Mitstreiter ist mit einer Kinder-Schminkecke gesorgt.

Wir freuen uns darauf, alte und neue Gesichter zu sehen!

Mit solidarischen Grüßen,

Euer Linkes Zentrum R12 in Offenburg

ANFAHRT: Rammersweierstr 12, 77654 Offenburg / 2 Minuten zu Fuss vom Hauptbahnhof (Ostausgang)

Punkfest 2015 im Kessel Offenburg

Auch dieses Jahr findet das Punkfest im Kessel Offenburg statt.

An Bands spielen am Samstag, den 10.01.2015 ab 21 Uhr auf: Hysterese, High, Diskose, Honeymoon und Kraut Rot. Evtl. ist im Anschluss noch eine Überraschungsband am Start.

Alarm e.V. sorgt für die kulinarischen Genüsse in Form von veganen Wraps und die Bands bekochen wir auch. Zudem bauen wir (und vielleicht noch andere) einen Infotisch auf, wo ihr euch mit Lesestoff, Stickern u.a. eindecken könnt.

Punkfest!!!

Filmvorführung: In Transition 2.0

Das ist die letzte Veranstaltung der Reihe „Gegen den Strom“ der Anarchistischen Initiative Ortenau:

In Transition 2.0

Der Film zeigt einen inspirierenden Einblick in die Transition Bewegung und eine Ansammlung von Geschichten über gewöhlichen Menschen, die überall auf der Welt außergewöhliche Dinge schaffen. Es werden Gemeinden vorgestellt, die Ihr eigenes Geld drucken, Nahrung anpflanzen, eine eigene Wirtschaft und Kraftwerke aufbauen. Diese Idee verbreitet sich wie ein Virus, es ist ein soziales Experiment, das auf eine Ungewisse Zukunft mit Lösungen und Optimismus antwortet.
In einer Welt, überschwemmt mit Schwermut, ist es eine Geschichte der Hoffnung, mit dem Einfallsreichtum und der Kraft von gedeienden Pflanzen an unerwarteten Plätzen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Vortrags- und Filmreihe „Gegen den Strom – selbstbestimmtes Leben Jenseits von Profit und Ausbeutung“ statt.

Donnerstag, 27.11.2014, 19 Uhr 30
Alarmraum, Lise-Meitner-Straße 10, Offenburg
Der Eintritt ist frei.

Anarchistische Initiative Ortenau

Vortrag und Diskussion: Freie Software

Die Vortragsreihe der Anarchistischen Initiative Ortenau nähert sich mit ihrem siebten Teil dem Ende:

Vortrag und Diskussion: Freie Software

Freie Software ist Software, die die Freiheit und Gemeinschaft der Nutzer respektiert.

Ganz allgemein bedeutet das, dass Nutzer die Freiheit haben Software auszuführen, zu kopieren, zu verbreiten, zu untersuchen, zu ändern und zu verbessern. Freie Software ist daher eine Frage der Freiheit, nicht des Preises.

Fasteddy von der Freie Software Gruppe OG (FSGOG) führt uns in das Thema ein.

Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Vortrags- und Filmreihe „Gegen den Strom – selbstbestimmtes Leben Jenseits von Profit und Ausbeutung“ statt.

Dienstag, 25.11.2014, 19 Uhr 30
Alarmraum, Lise-Meitner-Straße 10, Offenburg
Der Eintritt ist frei.

Anarchistische Initiative Ortenau

Filmvorführung: Steffi Bleibt!

Der sechste Teil der Veranstaltungsreihe der Anarchistischen Initiative Ortenau:

Filmvorführung: Steffi Bleibt!

Die “Steffi” war ein von 1990 bis 1997 besetztes Haus in der Stephanienstraße 60-64 in Karlsruhe.

Dieses Haus, früherer Sitz der “Zahntechnik Huber”, wurde am 30.November 1990 besetzt. Dort wohnten zeitweise über 50 Leute und es war ein Treffpunkt für eine Vielzahl kulturell arbeitender und politisch aktiver Gruppen und Einzelpersonen.

Die Filmvorführung findet im Rahmen unserer Vortrags- und Filmreihe „Gegen den Strom – selbstbestimmtes Leben Jenseits von Profit und Ausbeutung“ statt.

Donnerstag, 20.11.2014, 19 Uhr 30
Alarmraum, Lise-Meitner-Straße 10, Offenburg

Der Eintritt ist frei.

Anarchistische Initiative Ortenau