Bill Gates und Attila Hildmann kommen zum nächsten veganen Brunch von alarm! – Corona-Brief III

…haha, war nur Clickbait! Selbst wenn sie kommen würden: Sie wären nicht willkommen. Hildmann und Gates würden wir nachdrücklich und unsanft aus dem R12 befördern und zwar nicht, weil Gates der allmächtige Puppenspieler ist, als den ihn manche Leute von den Hygienedemos hinstellen, sondern, weil er halt schon immer ein kapitalistisches Arschloch ist – ebenso wie Hildmann mit seinen sexistischen, verschwörungsideologieverseuchten und Veganer*innen-aus-ethischer-Überzeugung-niedermachenden Aussagen.

Hallo ihr Lieben,

veganer Brunch numero tres, den wir in’s Wasser fallen lassen. Wir haben darüber gesprochen, den Brunch z.B. open air in einem Park zu organisieren, haben uns aber dann dagegen entschieden. Aber wer weiß, was der Juli bringt: Stay tuned!

So langsam erwachen die Menschen aus ihrer Corona-Starre und werden wieder aktiv. Die einen tun es auf skurrile bis widerliche Art und Weise, indem sie samstags die verrücktesten Verschwörungsmythen auf ihren Kundgebungen in die Öffentlichkeit posaunen oder ganz offen ihrem fest verankerten Rassismus fröhnen. Die Mischung aus Verschwörungsideolog*innen, linksalternativ Angehauchten, Impfgegner*innen und Nazis ist schwer zu ertragen aber auch gefährlich. Oft ist es auch nicht ersichtlich, wer begründete und gut argumentierte Kritik an den Corona-Zuständen hat und wer sie nur als Vehikel für ihre*seine menschenverachtenden Weltanschauungen nutzt.
Aber es gibt auch andere Aktionen: So haben in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai mehrere Kleingruppen in der Ortenau linke und anarchistische Transparente, Graffiti und Stencils angebracht, um auf die Situationen von z. B. Geflüchteten, ungewollt schwangeren Frauen, die Klimakrise etc aufmerksam zu machen (Link einfügen). Auch das Ortenauer Klimabündnis, in dem wir Mitglied sind, ist wieder in der Öffentlichkeit präsent und hat am 23.05. die Unionbrücke in Offenburg besetzt (1, 2), um für die Verkehrswende auch im Rahmen des Umbaus des Bahnhofsviertels zu kämpfen (Link einfügen).

Um euch ein bisschen Brunch-Feeling zu bereiten, haben wir euch wieder ein paar leckere Rezepte zusammengestellt und diesmal sogar ein eigenes Kreuzworträtsel gebastelt, das sich rund um die Themen Veganismus, Tierbefreiung und den Brunch dreht: Einfach ausdrucken und loslegen. Schickt uns das richtige Lösungswort per Email zu und wir verlosen unter euch ein Buch zum Thema Mensch-Tier-Verhältnis. Einsendeschluss ist der 28.06.2020.

Bleibt gesund, bleibt solidarisch und haltet eure Augen offen.

Eure Alarmies am 31.05.2020

P.S.: Wer Lust hat, schickt uns sein eigenes Brunch-Rezept zu. Wir werden, so lange wie der momentane Zustand anhält, jeden Monat zum Brunch-Termin weitere leckere Rezepte zusammenzufassen und über unseren Newsletter verteilen.

Veganer Solibrunch im R12 am Sonntag, den 01.03.2020

Am 25 & 26 April 2020 findet der Bundesparteitag der AfD in Offenburg statt. Ein breites Bündnis plant die Proteste gegen das Treffen der AfD.
Wir von alarm e.V. unterstützen den Aufruf der Kampagne AfD-Stoppen.

Die Mobilisierung gegen den Parteitag kostet Geld und wir wollen mit einem Solibrunch die Kampagne etwas unterstützen. Also kommt vorbei, bringt leckere vegane Speisen mit und spendet, was euch möglich ist. Ab 10.30 Uhr freuen wir uns über Hilfe beim Aufbauen und ab 11 Uhr könnt ihr vegane Köstlichkeiten genießen und gemeinsam Pläne schmieden, wie ihr der AfD Ende April auf die Nerven gehen wollt.

Antifaschistisch und solidarisch

Eure Alarmies

Antirepressions-Brunch am Sonntag, den 01.12.2019 im Linken Zentrum R12 Offenburg

Am 29.10.2018 fand eine Demonstration der AfD in Freiburg statt. Mehrere Hundert Rassist_innen marschierten durch die Fußgängerzone. Es gab massive Proteste gegen die Naziveranstaltung. Bei Straßenblockaden und anderen Versuchen, die Nazis zu stoppen, gab es mehrere Festnahmen von linken Aktivist_innen. Seit einigen Wochen laufen nun die Prozesse gegen sie und bislang wird sehr deutlich, dass es hier nicht um eine juristische Aufarbeitung geht, sondern politisch gewollt ist, dass Antifaschismus kriminalisiert wird. Zum Teil völlig überzogene Geldstrafen, Verurteilungen ohne Beweise und Zeug_innen und der Versuch, damit Menschen zu kriminalisieren und abzuschrecken, sind wohl die wahren Gründe für die bisherigen Verurteilungen. Es ist erschreckend zu sehen, wie sehr sich Politik und Justiz dem Ruf der AfD nach Bestrafung der Gegendemonstrant_innen anschließen.

Und wieder mal hat es auch einen Alarmie erwischt. Er wurde vor Gericht trotz fehlender Beweise wegen Beleidigung verurteilt und allein dafür (Gerichtskosten, Anwaltskosten, Strafe) werden ca. 2400 € benötigt.

Doch wir lassen uns nicht einschüchtern, wir lassen uns unsere Überzeugungen und Träume nicht nehmen, wir sind solidarisch.

Am 01.12.2019 findet darum im Linken Zentrum R12 ein Solibrunch statt. Ab 10.30 Uhr könnt ihr beim Aufbauen helfen und ab 11 Uhr vegane Köstlichkeiten genießen. Kommt vorbei, bringt was mit, zeigt euch solidarisch und spendet, was euch möglich ist.

Mit antifaschistischen Grüßen, alarm Offenburg

Antirepressions-Brunch am Sonntag, den 3.11.2019 im Linken Zentrum R12 Offenburg

Am 29.10.2018 fand eine Demonstration der AfD in Freiburg statt. Mehrere Hundert Rassist_innen marschierten durch die Fußgängerzone. Es gab massive Proteste gegen die Naziveranstaltung. Bei Straßenblockaden und anderen Versuchen, die Nazis zu stoppen, gab es mehrere Festnahmen von linken Aktivist_innen. Seit einigen Wochen laufen nun die Prozesse gegen sie und bislang wird sehr deutlich, dass es hier nicht um eine juristische Aufarbeitung geht, sondern politisch gewollt ist, dass Antifaschismus kriminalisiert wird. Zum Teil völlig überzogene Geldstrafen, Verurteilungen ohne Beweise und Zeug_innen und der Versuch, damit Menschen zu kriminalisieren und abzuschrecken, sind wohl die wahren Gründe für die bisherigen Verurteilungen. Es ist erschreckend zu sehen, wie sehr sich Politik und Justiz dem Ruf der AfD nach Bestrafung der Gegendemonstrant_innen anschließen.

Und wieder mal hat es auch einen Alarmie erwischt. Er wurde vor Gericht trotz fehlender Beweise wegen Beleidigung verurteilt und allein dafür (Gerichtskosten, Anwaltskosten, Strafe) werden ca. 2400 € benötigt.

Doch wir lassen uns nicht einschüchtern, wir lassen uns unsere Überzeugungen und Träume nicht nehmen, wir sind solidarisch.

Am 3.11.2019 findet darum im Linken Zentrum R12 ein Solibrunch statt. Ab 10.30 Uhr könnt ihr beim Aufbauen helfen und ab 11 Uhr vegane Köstlichkeiten genießen. Kommt vorbei, bringt was mit, zeigt euch solidarisch und spendet, was euch möglich ist.

Mit antifaschistischen Grüßen, alarm Offenburg

AUFRUF: Landesweite Demonstration am 13. Oktober 2018 in Karlsruhe – Asylrecht verteidigen!

Am 13. Oktober findet in Karlsruhe eine der Landesweiten Demonstrationen gegen rassistische und nationalistische Hetze statt.

Wir unterstützen den Aufruf des Antirassistischen Netzwerks Baden-Württemberg.

Abfahrtszeiten zur Demonstration

ASYLRECHT VERTEIDIGEN: Gegen nationalistische und rassistische Hetze! Stoppt den Wettlauf zur Ausgrenzung und Entrechtung! Gleiche Rechte und ein gutes Leben für Alle! Dazu wollen wir gemeinsam hinfahren.

Abfahrt Offenburg Hauptbahnhof: 12.02 Uhr, Gleis 6 (RE 4714) |Ankunft Karlsruhe Hauptbahnhof: 12.49 Uhr

Um ein großes Zeichen setzen zu können, braucht es sehr viele Menschen- also haltet euch jetzt schonmal den 13. Oktober frei und kommt alle mit zur Demo!

Weitere Abfahrtszeiten: http://stop-deportation.de/abfahrtszeiten-zur-landesweiten-demonstration-am-13-oktober-2018-nach-karlsruhe/

http://stop-deportation.de/aufruf-landesweite-demonstration-am-13-oktober-2018-in-karlsruhe/

 

Veganer Brunch am Sonntag, den 03.06.2018

Der nächste vegane Brunch steht an. Beim Letzten feierten wir mit euch das zehnjährige Jubiläum, diesmal heißt es „back to normal“. Wobei „normal“ war unser Brunch noch nie: Er war schon immer für eine Überraschung gut, sei es in kulinarischer Hinsicht oder weil wieder mal neue nette Leute auftauchten.

Wir freuen uns am kommenden Sonntag ab 10 Uhr 30 auf helfende Hände beim Aufbau, ab 11 Uhr über leckere, vegane Mitbringsel für das Buffet, interessante Gespräche mit euch, wilde Kinderbanden und gegen 14 Uhr über Unterstützung beim Abbau und Aufräumen der ganzen Chose.

Linkes Zentrum R12, Rammersweierstraße 12, Offenburg.

Mit veganen Grüßen, eure alarmies

P.S.: Wer am Tag davor die AfD ärgern und ihr zeigen will, was er*sie von ihren menschenfeindlichen Ideen hält, fährt (am besten in einer Bezugsgruppe) zu den Protesten gegen ihre Kundgebung und ihren (versuchten…) Marsch nach Bruchsal. Zusammen gegen die Afd immer und überall.

02.05.2018: Demo gegen rechtsextreme Identitäre Bewegung in Offenburg

Am Mittwoch, 02.05.2018, um 18 Uhr 30 wird am ZOB/Hbf Offenburg eine Demonstration gegen die Mahnwache der rechtsextremen Identitären
Bewegung, die ab 19 Uhr stattfinden soll, starten.

Die Nazis wollen scheinbar eine in Offenburg stattgefundene Vergewaltigung einer Frau durch einen aus „Zentralafrika“ stammenden Mann für ihre rassistische Propaganda nutzen.

Immer wieder tun sich bei solchen Fällen antifeministische, ultrakonservative und rechte Gruppen und Parteien hervor und hetzen
pauschal gegen Menschen, die nach Europa und Deutschland geflüchtet sind, um hier Schutz vor Krieg, Hunger, Armut und Vertreibung zu suchen. Natürlich kritisieren sie nicht Sexismus und Patriarchat, natürlich wollen sie die „Keimzelle des Staates“, die Familie, nicht als häufigsten Ort von Gewalt gegen Frauen und Kinder benennen und natürlich sehen wir sie nie am 8. März auf den Straßen, sich lautstark für die Befreiung der Frau positionieren.

Identitäre und andere Nazis stellen sich nur dann auf die Seite der Frau, wenn es sich aus ihrer Sicht für ihre rassistischen und faschistischen Ansichten ausschlachten lässt wie zuletzt in Kandel. Dem gehen weder wir noch andere emanzipatorische Menschen auf den Leim.

Kommt alle nach Offenburg und zeigt den Nazis, dass sie hier mit ihrer rassistischen, völkischen und menschenfeindlichen Ideologie keinen Stich haben.

Rassismus und Sexismus bekämpfen!
Identitäre und andere Nazis bekämpfen!
Für die befreite Gesellschaft!

Mittwoch, 02.05.2018, 18 Uhr 30
ZOB/Hbf Offenburg

alarm Offenburg
Antifa Ortenau

Aufruf für ein Wochenende gegen das Arcadia und seine Welt am 3. und 4. März

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 9. Dezember öffnete in Strasbourg das Lokal Arcadia. Dieses Lokal, im Stadtteil Esplanade gelegen (Rue Vauvan 29), wurde von einer rechtsextremen Gruppe, die sich „Bastion Social“ nennt, eröffnet. Die Gruppe gibt es in verschiedenen Städten und bezieht sich positiv auf den Faschismus.

Sie ist schon für mehrere Angriffe verantwortlich: ein rassistischer Übergriff von 20 gegen einen, für den der Buchhalter der „Bastion Social“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Desweiteren wurden zwei Personen und ein Tramführer von Leuten aus dem Arcadia angegriffen.

Eines der zur Schau getragenen Ziele der „Bastion Social“ ist die Wohlfahrt für die weißen, „französischen“ Obdachlosen, die, folgt mensch ihrer Argumentation, vom Staat im Stich gelassen wurden, damit dieser mehr Geld für Migrant*innen hat. Mit dieser Falschauslegung der sozialen Kritik, bar jeder emanzipatorischen Perspektiven, propagiert die „Bastion Social“ die alte Idee vom „Ausländer“, der dem Franzosen das Brot klaut; ein Klassiker der extremen Rechten, die sich um obdachlose Menschen nur kümmert, wenn sie die „Ausländer“ verantwortlich machen können.

In einem Klima, in dem soziale Rechte umfassend zurückgenommen werden, in dem rassistische, islamophobe und gegen Migrant*innen gerichtete Ideen überall und besonders in der institutionellen Politik an Boden gewinnen, erscheint es für uns äußerst wichtig, gegen Neofaschist*innen, die sich in einem studentischen, multikulturellen und gewachsenen Stadtteil breit machen wollen, massenhaft zu mobilisieren.

Eine große antifaschistische Mobilisierung erblickte das Licht der Welt am selben Tag, an dem die Eröffnung des Lokals bekannt gemacht wurde. Es wurden Flyer verteilt, Plakate aufgehängt, es gab Aufrufe verschiedener Menschen im Stadteil (Einwohner*innen, Händler*innen, Eltern von Schüler*innen…) und vor allem gab es zwei Demonstrationen: 300 Leute am 9. Dezember 2017, 600 am 20. Januar 2018. Nach diesen großen Mobilisierungen hat der Stadtrat von Strasbourg einstimmig für die Schließung des Arcadia und die Auflösung der „Bastion Social“ gestimmt. Nun liegt es an der Präfektur: nur sie kann die büroktatische Schließung in die Wege leiten.

Wir werden nicht nur auf diese verwaltungstechnische Entscheidung warten! Der wachsende Erfolg der Mobilisierung zeigt uns den Weg auf, dem wir folgen müssen: Weiterhin zu diesem Thema, in unseren Stadtvierteln, auf unseren Straßen aktiv sein, um dem Faschismus den Weg zu versperren. Die Erfolge, die mit den Plänen der Stadtverwaltung erzielt wurden, waren nur möglich durch die Kraft und Hartnäckigkeit derer, die sich in die Kampagne eingebracht haben. In dieser Dynamik rufen wir zu einer dritten Demonstration auf und wir hoffen, dass diese noch größer wird. Ebenfalls laden wir euch am gleichen Abend zu einem Essen und einem Konzert ins autonome Jugend- und Kulturzentrum Molodoï ein. Am folgenden Tag finden dort Vorträge und Diskussionen statt.

Die Schließung des Arcadia wird auf der Straße erkämpft!

Demo am Samstag, 03.03.2018, 14 Uhr auf dem Place de Zurich, Strasbourg

Infos (auf französisch) findet ihr hier:
https://bafstrasbourg.wordpress.com/fermons-larcadia-local-fasciste-a-strasbourg/
https://fermonslarcadia.noblogs.org/
facebook.com/events/325480517961913/

Unterstützer*innen:
Alarm Offenburg
Anarchistische Initiative Ortenau

20.01. Zweite Demonstration gegen den Naziladen in Strasbourg!

Für die Schließung des Arcadia
Gegen Räume der extremen Rechten in unseren Vierteln

Wir erleben seit einigen Jahren einen weltweiten Rechtsruck. Ob Trump, Erdogan, Putin, Orban, Wilders, Le Pen oder hier bei uns Meuthen, Gauland, Höcke, Weidel, von Storch mit ihrer rassistischen AfD, rechtes Gedankengut und rechte Politik reichen weit bis in die Mitte der Gesellschaft und sind in vielen Ländern tonangebend.

Doch auch Protest und Widerstand gegen die menschenverachtenden Ideologien der Rechten sind überall zu beobachten. Wer eine befreite Gesellschaft ohne Grenzen anstrebt, muss sich Nazis, Rassist*innen, Antisemit*innen und allen anderen Feind*innen der Freiheit in den Weg stellen.

Genau das wollen wir am Samstag, den 20.01.2018, in Strasbourg mit unseren französischen Genoss*innen und Freund*innen tun, wenn es gegen das Lokal “Arcadia” der “Bastion Social” im Strasbourger Viertel Esplanade auf die Straße geht.

Das Nazilokal Arcadia wurde am 9.12.2017 von der aus der gewalttätigen, faschistischen GUD (Groupe Union Defense) hervorgegangenen Bastion Social eröffnet und ist ein offensichtlicher Treffpunkt für elsässische Nazis. Hier können sie sich sammeln, organisieren und ihre Strukturen festigen. Mit plumpen Aktionen wie der Verteilung von Nahrungsmitteln an obdachlose Französ*innen wollen sie sich einen sozialen Anstrich geben. Ansonsten haben sie die üblichen “politischen” Inhalte zu bieten: Nationalismus, Rassismus, dumpfen Antiamerikanismus, Antisemitismus, verkürzte Kapitalismuskritik und Hass auf emanzipatorische Bewegungen.

Ob hier bei uns oder auf der anderen Seite des Rheins: Gegen Nazis und alle Feind*innen der Freiheit! Schließen wir das Arcadia!

Alarm Offenburg

Übersetzung des Aufrufs des Strasbourger Bündnisses Fermons L’Arcadia

Zweite Demonstration gegen den Naziladen in Strasbourg!
Der genaue Ort und weitere Informationen folgen.

Das Lokal Arcadia der neofaschistischen Bewegung “Bastion Social”, die offiziell von der GUD (älteste rechtsextreme Studierendenorganisation) übernommen wurde, wurde am 9. Dezember in Strasbourg eingeweiht. Am selben Tag zog eine starke Demonstration von 400 Menschen durch die Straßen der elsässischen Hauptstadt, um gegen die Gründung des Lokals zu protestieren. Wir haben darauf hingewiesen, dass die Faschist*innen, die vorgaben gegen das soziale Elend zu kämpfen, hauptsächlich ein Hauptquartier für die Vorbereitung ihres gewalttätigen Vorgehens benötigen.

Und wir hatten leider Recht: Bereits am Abend der Eröffnung wurde ein junger Mann algerischer Herkunft von einer zwanzigköpfigen Gruppe brutal angegriffen. Zwei von ihnen wurden verhaftet und vor Gericht gestellt: Einer von ihnen, Thomas Beauffet, eine prominente Figur der Bastion Social in Strasbourg, wurde zu acht Monaten Gefängnis verurteilt.
Darüber hinaus (selbst wenn es immer noch Zweifel gibt, da kein Angreifer gefunden wurde) fand am selben Abend ein homophober Übergriff statt. In derselben Woche wurden die Schaufenster eines arabischen Ladens mit rassistischen Beleidigungen versehen.

Zu einer Zeit, in der es in Frankreich zu einer beispiellosen Beschneidung und Abschaffung sozialer Rechte kommt und die Thesen des Front National und der extremen Rechten überall und besonders im Bereich der institutionellen Politik an Boden gewinnen, versucht die “Bastion Social”, dieses vergiftete Klima und die soziale Verzweiflung auszunutzen und die Ausgebeuteten und Unterdrückten durch die Verbreitung nationalistischer, rassistischer, sexistischer und homophober, sowie islamfeindlicher Doktrinen zu spalten.

Organisieren wir jetzt den Gegenangriff. Treffen wir uns massenhaft am 20. Januar, um den Weg zur “Bastion Social” zu versperren und das Arcadia zu schließen! Keine Faschist*innen in unserer Nachbarschaft, keine Nachbarschaft für Faschist*innen!

Samstag, 20.01.2018, 14 Uhr, Place de Zurich

Zugtreffpunkt in Offenburg: 12:15 Uhr Gleis 4, der Zug fährt um 12:34 Uhr

Infos auf Französisch:

Appel


Fermons l’Arcadia, local fasciste à Strasbourg

Die Nazis rufen zur Verteidigung des Arcadia auf und wollen sich dort ab 12 Uhr treffen. Passt aufeinander auf!

Unterstützer*innen

Alarm Offenburg
Anarchistische Initiative Ortenau
Antifa Ortenau
Libertäres Bündnis Ludwigsburg [LB]²
Libertäre Gruppe Karlsruhe LGKA
Rote Aktion Ortenau
Solid Linksjugend Ortenau
VVN-BdA

Wollt ihr den Aufruf unterstützen? Schreibt an alarm-ev@immerda.ch .

Infoveranstaltung: Kein Tag der deutschen Zukunft

Kein Tag der deutschen Zukunft!

Bei dem „Tag der deutschen Zukunft“ handelt es sich zur Zeit um den größten faschistischen Aufmarsch in Deutschland. Zwar sind rechtspopulistische Aufmärsche à la „Pegida“ und Co. teilweise zahlenmäßig stärker besucht, während diese aber häufig von einer inhaltlichen Beliebigkeit geprägt sind oder sich am tagespolitischen Geschehen ausrichten, handelt es sich bei offen faschistischen Aufmärschen wie dem „TddZ“ um eine andere Qualität. Der Faschismus stellt sich als Ideologie und Bewegung dar, die geschürte Ressentiments konsequent zu Ende denkt und deren gewaltsame Umsetzung vertritt. Dies bedeutet nicht zuletzt Terror und Tod für seine GegnerInnen und ausgeschlossene Menschengruppen.

Der Versuch einer faschistischen Sammlungsbewegung

Die „TddZ“-Kampagne stellt den Versuch einer Sammlungsbewegung der
extremen Rechten dar. Über Partei- und Organisationsgrenzen hinweg soll
das faschistische Lager in einer Kampagne vereint werden. Dabei ist die
die Partei „Die Rechte“, als Hauptträgerin der Kampagne genauso bemüht
Nazis aus anderen faschistischen Parteien wie der „NPD“ und der elitär
auftretenden Kaderpartei „Der dritte Weg“ zu integrieren, wie sie bei
militanten und subkulturell geprägten Nazis um Unterstützung werden.
Dies stellt eine Strategie der Partei „Die Rechte“ dar, wie sie an
verschiedenen Stellen beobachtet werden kann. Beispiele hierfür sind
neben dem jährlich stattfinden „TddZ“ auch die hauptsächlich von „Die
Rechte“ organisierten Naziaufmärsche zum 1. Mai.

Gegenprotest und Widerstand

Über 130 Organisationen, Gewerkschaften, Parteien, Vereine und Gruppen
rufen bereits dazu auf den Naziaufmarsch zu verhindern und knapp 10.000
KarlsruherInnen haben eine Petition, die sich klar gegen den
Naziaufmarsch ausspricht, unterzeichnet. Von antifaschistischen Seite
mobilisiert die Kampagne „#noTddZ – Kein Tag der deutschen Zukunft“
überregional zu Blockaden und Aktionen gegen den Naziaufmarsch.

Mobilisierung

Tausende Flyer sind bereits unter die Leute gebracht, Plakate und
Aufkleber sind bereits vielerorts im Stadtbild sichtbar. In den nächsten
Wochen wird es in verschieden Städten Infoveranstaltungen zur
Mobilisierung geben.
In Offenburg findet diese am 19. Mai um 20 Uhr im linken Zentrum R12 statt. Davor gibt es um 19 Uhr vegane Küfa der K-Gruppe.