Veganer Brunch im R12 am Sonntag, den 02.06.2019

Liebe Leute,

wir laden am Sonntag, den 02.06.2019 zum veganen Brunch ein. Ab 11:00 Uhr sind wir wieder im Linken Zentrum R12 am Start. Es gibt wie immer viele vegane Leckereien, von süß bis herzhaft ist alles dabei.
Wir möchten alle ermutigen, sich mit ihren veganen Köstlichkeiten zu beteiligen. Wie immer freut es uns, dass ihr nicht nur als Konsument*innen kommt, sondern auch das ein oder andere beisteuert.
Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca. 14:00 Uhr) beteiligen.

Wer sich mal bei einem Brunch einbringen möchte, kann sich unter alarm-ev@immerda.ch melden. Unseren Schlüssel findet ihr hier auf unserem Blog https://alarm.noblogs.org/kontakt/.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen.

Eure alarmies

Deckname Jenny, Freitag, 24.05.2019, 19 Uhr

Deckname Jenny- Filmvorführung gegen Spende und Diskussion mit der Filmemacherin

Freitag, 24.05.2019, 19 Uhr im Linken Zentrum R12, Offenburg.

Ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer. Jennys Bande schaut nicht mehr zu.Und handelt. Doch als Jennys Vater deren militante Ambitionenherausfindet, muss er sich seiner eigenen Vergangenheit als Mitgliedeiner Stadtguerillagruppe stellen. Der Deckname „Jenny“ und dessen klareZuordnung verschwimmt um so mehr, je gefährlicher es für alleBeteiligten wird.Eine Geschichte zwischen Liebe und Verrat, Hoffnung und Resignation,Widerstand und Freundschaft.

Mit der Musik von Guts Pie Earshot // Nomi & Ain

Trailer: https://vimeo.com/251190328

Website: https://jenny.in-berlin.de/

Ab 19 Uhr gibt es eine vegane VoKü!

facebook.com/events/872780069727239/#

Demo am 25.05. in Freiburg! Unterstützt die Kampagne gegen alte und neue Polizeigesetze!

Nach der massiven Verschärfung des Polizeigesetzes in Baden-Württemberg Ende 2017 plant die CDU im Innenministerium nun, der Polizei noch weitreichendere Befugnisse zur Überwachung einzuräumen. Diese Verschärfung reiht sich ein in ähnliche Gesetzesveränderungen in Bayern, NRW und Sachsen.

Wie in diesen Bundesländern formiert sich nun auch Baden-Württemberg Widerstand

gegen die freiheitsfeindlichen Gesetzgebungsverfahren der aktuellen Regierung. Wie in Bayern, NRW und Sachsen ist es auch hier höchste Zeit, dass der Unmut über diese Aufrüstung im Inneren sichtbar wird. Bereits Ende 2017 wurde in Baden-Württemberg eine der schärfsten Polizeigesetzes-Novellen der Bundesrepublik verabschiedet.

Dabei wurden folgende Neuerungen eingeführt:
Staatstrojaner: präventive Befugnisse zur Überwachung der laufenden Kommunikation
Kriegswaffen für die Polizei: Handgranaten, Sprenggeschosse und konventionelle Sprengmittel zum Einsatz im Inneren gegen einzelne Personen
– „intelligente“ Videoüberwachung: algorithmengestützte Echtzeit-Überwachung im öffentlichen Raum
– Aufenthalts- und Kontaktverbote: präventiv, beim bloßen Verdacht auf schwere Straftaten
Elektronische Fußfesseln: zur Kontrolle der Einhaltung von Aufenthalts- und Kontaktverboten
Alkoholverbote: zeitlich begrenzt auf öffentlichen Plätzen

Innenminister Strobl plant nun eine weitere Verschärfung, die unter anderem eine massive Ausweitung der Schleierfahndung, unendlich verlängerbare Präventivhaft für sogenannte „Gefährder“, Onlinedurchsuchungen (Staatstrojaner), Vorkontrollen bei Demonstrationen, Body-Cams in Wohnungen und präventive DNA-Untersuchungen legalisieren soll.

Auf Bundesebene plant die Innenministerkonferenz (IMK) eine Vereinheitlichung der Gesetzgebung, die unter dem Vorsitz der CSU zur schärfsten Unterdrückung bürgerlicher Freiheiten seit dem deutschen Faschismus führen dürfte.

Unter #NoPolGBW haben sich verschiedene Gruppen, Initiativen, Parteien, und Einzelpersonen zusammengeschlossen, um sich gegen die Gesetzesverschärfungen zur Wehr zu setzen. Wir sehen die Verschärfung der Polizeigesetze als einen bedrohlichen Angriff auf die Freiheitsrechte aller.

Wir fordern: – Rücknahme der Verschärfungen von 2017: Die Polizei soll keine Staatstrojaner, Kriegswaffen, intelligente Videoüberwachung, präventive Aufenthalts- und Kontaktverbote, elektronische Fußfesseln und Alkoholverbote nutzen und anordnen dürfen! – Keine weitere Verschärfung der Polizei- und Verfassungsschutzgesetze!
– Nein zur Ausweitung der Schleierfahndung!
– Nein zur Unendlichkeitshaft!
– Nein zu Vorkontrollen bei Demonstrationen!
– Nein zu Body-Cams in Privatwohnungen!
– Nein zu (präventiven) DNA-Untersuchungen!
– Nein zur Online-Durchsuchung!
– Kennzeichnungspflicht für die Polizei!
– Schaffung von unabhängigen Ermittlungsstellen zu polizeilichem Fehlverhalten!

Gemeinsam gegen neue Polizeigesetze! Freiheitsrechte verteidigen!

Kommt alle zur Demo „Gemeinsam gegen neue Polizeigesetze“ am Samstag, 25.05.2019 am Hauptbahnhof in Freiburg!

Aktuelle Infos zur Kampagne findet ihr auf der Website nopolgbw.org

Wer mit alarm nach Freiburg reisen will, kann sich mit uns in Verbindung setzen: alarm-ev@immerda-ch. Unseren Schlüssel und Fingerabdruck findet ihr hier.

Veganer Brunch im R12 am Sonntag, den 05.05.2019

Liebe Leute,

wir laden am Sonntag, den 05.05.2019 zum veganen Brunch ein. Ab 11:00
Uhr sind wir wieder im Linken Zentrum R12 am Start. Es gibt wie immer
viele vegane Leckereien, von süß bis herzhaft ist alles dabei.

Für uns wird das ein hartes Wochenende, da wir auch am Vortag alle auf dem Straßenfest und dessen Vorbereitung eingespannt sind.

Deshalb möchten wir alle nochmal ermutigen, sich mit ihren veganen Köstlichkeiten zu beteiligen.

Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca.
14:00 Uhr) beteiligen.

 

Wer sich mal bei einem Brunch einbringen möchte, kann sich unter
alarm-ev@immerda.ch melden. Unseren Schlüssel findet ihr hier auf
unserem
Blog https://alarm.noblogs.org/kontakt/.

Auf zum Straßenfest am 4. Mai in der Lange Straße in Offenburg! Klimakrise stoppen – Verkehrswende jetzt!

Die menschengemachte Klimakrise – oft verharmlosend als “Klimawandel” bezeichnet – scheint unaufhaltsam: Immer neue Nachrichten und Erkenntnisse zeigen ihr Voranschreiten auf der ganzen Erde. Die Ursachen sind bekannt, Lösungsvorschläge gibt es viele und doch tut sich viel zu wenig und das viel zu langsam. Es ist zum Verzweifeln. Und in dieser Situation wollen wir ein Fest feiern? Ein Straßenfest? Ja, spinnen wir denn? Um mit Emma Goldman zu antworten: “Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution!” Wir wollen aber nicht nur tanzen, wir wollen Inhalte transportieren, Ideen präsentieren, Forderungen stellen, zum Mitkämpfen animieren und nicht die Köpfe in den Sand stecken. Wir können das Schlimmste verhindern, wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen!

Das Verbrennen von fossilen Energieträgern – beim Verkehr in Form von Benzin, Diesel und Kerosin – ist einer der größten Faktoren, die den Treibhauseffekt vorantreiben. Der Transport von Waren und Menschen von A nach B, von Singapur nach Hamburg, von Lahr nach Offenburg, von der Okenstraße in die Lange Straße hat im grenzenlosen Kapitalismus direkt spürbare, schädliche Ausmaße angenommen, die nicht mehr nur Megastädte wie Hongkong oder Los Angeles betreffen. Smog und Feinstaubbelastung kennen wir auch hier bei uns in Deutschland. Wir leben in einer Autogesellschaft: Die komplette Infrastruktur ist auf den erdölbasierten Verkehr ausgelegt: “Freie fahrt für freie Bürger!” Es ist schwer, sich dem zu entziehen, wenn die Zeit knapp ist, die Kinder ins Fußballtraining und zur Geigenstunde müssen, der Opa versorgt werden und ich zur Maloche muss. Überall bewegen sich PKWs und LKWs, bis in den letzten Winkel beanspruchen sie Platz und verpesten die Luft. Weder für die Erwachsenen, die am Steuer sitzen, noch für die Kinder, die kaum noch Freiräume haben, ist das ein gesundes Lebensumfeld. Darum muss der öffentliche Nah- und Fernverkehr massiv ausgebaut werden. Er muss bezahlbar, am besten umsonst, sein. Er muss mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Der Individualverkehr, auch der mit Elektroautos, muss auf ein Minimum beschränkt werden.
Wir brauchen die globale Verkehrswende aus diesen beiden Gründen: Um der Klimakatastrophe zu entgehen und um uns wieder frei bewegen und tief Luft holen zu können.

Wir von alarm Offenburg werden mit veganem Essen, einem Infostand und einem Quiz auf dem Fest dabei sein. Denn nicht nur der Straßenverkehr verursacht die dramatische Erderwärmung, sondern vor allem auch die Herstellung tierischer Produkte. Das hören viele Menschen nicht gern, ist aber eine Tatsache. Ein erster, einfacher Schritt in Richtung Klimagerechtigkeit ist es, mit dem Konsum von tierischen Produkten aufzuhören und vegan zu leben, sich darüber mit anderen Menschen auszutauschen und sich mit diesen gegen den ganzen Wahnsinn zu organisieren. Der Veganismus ist uns seit vielen Jahren schon ein wichtiges Anliegen, das wir u. a. mit unserem monatlichen veganen Brunch unter die Leute bringen. Die Befreiung der Tiere gehört für uns zum Kampf um eine befreite Gesellschaft dazu. Es hilft nichts, darauf zu hoffen, dass schon alles gut werden wird. Wir alle müssen etwas dafür tun: Die Massentierhaltung muss beendet werden. Die Landwirtschaft muss ökologisch und vegan betrieben werden. Nur so werden alle satt und nur so können wir die Klimakrise langfristig verhindern.

Kommt alle zum Straßenfest in der Lange Straße: Samstag, 4. Mai 2019 von 12 bis 17 Uhr.
Um 14 Uhr startet am Busbahnhof ZOB eine Fahrraddemo.

Klimakrise stoppen – Verkehrswende jetzt!

[Den Flyer und Aufruf des Bündnisses findet ihr hier als PDF]

Veganer Brunch im R12 am Sonntag, den 07.04.2019

Liebe Leute,
wir laden am Sonntag, den 07.04.2019 zum veganen Brunch ein. Ab 11:00
Uhr sind wir wieder im Linken Zentrum R12 am Start. Es gibt wie immer
viele vegane Leckereien, von süß bis herzhaft ist alles dabei.
Wir möchten alle ermutigen, sich mit ihren veganen Köstlichkeiten zu
beteiligen. Wie immer freut es uns, dass ihr nicht nur als
Konsument*innen kommt, sondern auch das ein oder andere beisteuert.
Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca.
14:00 Uhr) beteiligen.
Wer sich mal bei einem Brunch einbringen möchte, kann sich unter
alarm-ev@immerda.ch melden. Unseren Schlüssel findet ihr hier auf
unserem
Im Linken Zentrum R12 stehen im Büro ein paar Umbauten an: Wir wollen
neue und größere Bücherregale und einen anderen Schreibtisch. Dafür
brauchen wir Material:
Regale:
– 10 Kanthölzer a 300 cm x 5 cm x 5cm (die Länge kann auch ganz genau
282 cm betragen)
– Bretter für die Regalböden, mind. 100 cm lang
– Kanthölzer für die Regalbödenauflagen mind 30 cm lang, 2cm breit, 4-5
cm hoch, davon so ca. 60 Stück. Können natürlich auch lange Kanthölzer
sein, die wir dann passend zusägen würden.
– Schrauben in allen Längen und Stärken, am liebsten Torx (also die mit
den sternförmigen Vertiefungen)
Ideal wäre, wenn das Holz schon gehobelt, also nicht mehr rau wäre.
Schreibtisch/Arbeitsfläche:
– z.B. Küchen-Arbeitsflächen 50 cm tief und beliebig lang. Gerne auch
Massivholz.
– Kantholz für den Unterbau
Wenn ihr Material für uns habt, mailt uns oder sprecht uns z.B. am kommenden Sonntag beim veganen Brunch im R12 an.
Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen
Eure alarmies

Ich habe doch nichts zu verbergen…!? Veranstaltung zu Überwachung und Datensicherheit 05.04.2019 19:30Uhr

 

“Saying that you don’t care about privacy
because you have nothing to hide,
is like saying that you don’t care about freedom of speech
because you have nothing to say”.
Edward Snowden

 

„Ich habe doch nichts zu verbergen“ – Ein viel gehörtes Argument auf die Frage, wie es mit den eigenen Daten aussieht. Aber ist das wirklich so? Oder ist das viel zu kurz und zu einfach gedacht, weil die Überwachung doch kaum spürbar wahrgenommen wird? Welche Folgen kann die allgegenwärtige Überwachung nach sich ziehen?

Mit dieser Veranstaltung laden wir dazu ein, das eigene Verhalten im Umgang mit Daten zu hinterfragen und sich selbst zu schützen.

Ab 19:00Uhr gibts vegane Küfa/Vokü

 

Wo: Linkes Zentrum R12

Wann: Freitag den 05.04. ab 19:30Uhr / 19:00Uhr vegane Küfa

 

Klimawandel stoppen – Kapitalismus abschaffen! Kimademo am 16.03.2019 in Offenburg!

Global denken…

Der menschengemachte Klimawandel ist weltweit zu beobachten. Wir brauchen keine abstrakten wissenschaftlichen Zukunftsprognosen und Statistiken mehr, denn überall werden die Menschen Zeug*innen und Opfer der Folgen des sich verändernden Weltklimas. Die Polkappen und Alpengletscher schmelzen. Weltweit sterben Insektenarten aus. Hitze- und Kältewellen werden zur Normalität. Ganze Inselgruppen versinken im Ozean. Waldbrände als Folge von Dürren, Wirbelstürme und andere extreme Wetterereignisse werden mehr und mehr zur Normalität.
Die Hauptursachen sind die Produktion und der Konsum von tierischen Produkten wie Fleisch, Milch und Eier und das hemmungslose Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl: Das hier freigesetzte Kohlendioxid und Methan gelangen ungehindert in die Atmosphäre und befeuern den Treibhauseffekt, der zur Erwärmung der Atmosphäre führt. Dazu gehören auch der weltweit zunehmende Individualverkehr, der Flugverkehr, der Verpackungswahn, jährlich wechselnde Modetrends, Jedes-Jahr-ein-neues-Smartphone, Austausch von noch funktionstüchtigen Geräten gegen vermeintlich energiefreundliche. Kurzum: Unsere grenzenlose Mobilität und unser irrsinniges Konsumverhalten. All das sind Folgen des weltweit agierenden, scheinbar alternativlosen Kapitalismus und seinem Drang nach Wachstum: Er erzieht uns alle zu Konsument*innen seiner Waren und befeuert den Klimawandel. Der Klimawandel ist wie der Kapitalismus ein globales Phänomen: Wir alle sind von beiden betroffen.

…lokal handeln!

Was können wir hier im beschaulichen Offenburg gegen den Klimawandel tun? Können wir überhaupt etwas dagegen tun? Der Klimawandel ist genauso menschengemacht wie das ihm zugrundeliegende Wirtschaftssystem, der Kapitalismus. Nun sind aber beides weltweite Phänomene und wir sind nur klein und unbedeutend und überhaupt…Alles faule Ausreden: Jede*r von uns kann aktiv werden und sich und seine Kraft, seine Ideen, seine Wut und seine Kreativität in die Waagschale werfen. Wir müssen uns in Gruppen und Netzwerken zusammenschließen und organisieren: Setzt euch für den Ausbau regenerativer Energien und ÖPNV ein, geht auf die Straßen gegen Tierfabriken und Kohleverstromung, baut euer eigenes ökologisches, regionales Gemüse mit anderen Menschen zusammen an, lebt nicht vereinzelt in eurer Singlewohnung, sondern gründet Wohngemeinschaften und Kommunen, nutzt technische, stromverbrauchende Geräte gemeinsam, wechselt euren Stromanbieter, fahrt mit dem Zug oder dem Fahrrad in Urlaub und lasst das Flugzeug stehen. Organisiert euch!

Klimawandelleugner*innen und Rechtspopulist*innen: Alles die gleiche Bagage!

Selbst heute gibt es noch Menschen, die den menschengemachten Klimawandel leugnen, ihn bagatellisieren oder ihn als eine Verschwörung von wem auch immer hinstellen. Leider sind diese Menschen nicht nur völlig unbedeutende Internet-Trolle, sondern auch oft welche mit sehr viel Macht und Einfluss. So sind z.B. mit dem Rassisten Trump in den USA und dem Faschisten Bolsonaro in Brasilien zwei weiße alte Männer an den Hebeln der Macht, die durch ihre hemmungslose Wachstumspolitik aktiv und wissentlich gegen alle Bestrebungen, den Klimawandel zu stoppen, vorgehen. Ausbau der Gewinnung von fossilen Brennstoffen und die Abholzung des Regenwaldes stehen ganz oben auf ihrer Agenda. Menschenrechte und Umweltschutz kommen in ihren Weltbildern nicht vor. Hier bei uns stößt die rechtspopulistische und marktradikale AfD ins gleiche Horn und sie sitzt schon in allen Landtagen und im Bundestag.
Wer also gegen den Klimawandel aktiv wird, wer sich für eine andere Wirtschaftsweise jenseits von ökologischem Raubbau und grenzenlosem Wachstum einsetzt, muss sich darüber im Klaren sein, dass er auch gegen die Feind*innen der Freiheit kämpfen muss: Es gibt kein gutes Leben, es gibt keine solidarische Gesellschaft, es gibt kein Schlaraffenland mit der AfD, mit Trump, mit Bolsonaro und ihren Fans.

Auf die Straßen der Welt!

Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die für eine klimagerechte Zukunft kämpfen, die sich für eine Wirtschaftsordnung einsetzen, die bedarfsorientiert funktioniert, ohne die Ökosysteme des Planeten und damit die Menschheit zu vernichten.
Vor allem stellen wir uns aktuell an die Seite all der Schüler*innen, die mit den Fridays for Future während ihrer Schulzeit auf die Straßen der Welt gehen, um für ihre Zukunft zu demonstrieren, die klar machen: So darf es nicht weiter gehen! Zu all ihren Kritiker*innen, die z.B. das „Schuleschwänzen“ vorschieben, sagen wir: Schämt euch! Macht euch nicht lächerlich und reiht euch in die Demos ein!

Kommt alle am Samstag, den 16.03.2019 um 14 Uhr zur Klimademo am Busbahnhof in Offenburg!
Klimawandel stoppen – Kapitalismus abschaffen!

Klima Demo am 16.03 um 14Uhr Busbahnhof Offenburg – Für eine lebenswerte Ortenau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir laden euch ein zur Klimademo am 16.03.2019 um 14 Uhr, Beginn am
Busbahnhof Offenburg.

Wir sehen die Auswirkungen des Klimawandels auf der ganzen Welt. Die
Polarkappen schmelzen ab, der Meeresspiegel steigt bedrohlich und
Küstenregionen versinken in der Flut. Wüsten breiten sich aus und
Menschen fliehen, Lebensräume gehen verloren, Pflanzen und Tiere sterben
in bisher nie dagewesenem Umfang aus. Wir Menschen bringen uns um unsere
Lebensgrundlagen.

Gleichzeitig debattieren die politisch Verantwortlichen immer noch
darüber, ob unser Ökosystem einen durchschnittlicher Temperaturanstieg
um 1,5 oder 2 Grad verkraften kann. Die Mehrheit der Bevölkerung will
den Ausbau erneuerbarer Energien, einen ökologischen Wandel und ein Ende
des Raubbaus an der Natur.

Stattdessen verfolgt die Politik fast ausschließlich die Interessen der
Industrie und der großen Konzerne. Die Profite werden von wenigen
abgeschöpft, während der überwiegende Teil der Weltbevölkerung am
Existenzminimum darbt. Die Vorteile werden von wenigen genossen, während
die Nachteile ausgelagert werden. Monokulturen, Massentierhaltung,
Ausbeutung von Bodenschätzen, Umweltverschmutzung, Artensterben finden
nicht auf der nördlichen, vermögenden Halbkugel statt, sondern
hauptsächlich dort, wo wir sie nicht sehen.

Weltweit nehmen die Proteste gegen die Zerstörung unserer
Lebensgrundlagen und der weltweiten Ökosysteme zu. Mit Protesten gegen
Kernenergie, gegen die klimaschädliche Ausbeutung der verbliebenen
Kohlereviere, den Friday for Future-Schulstreiks oder dem Volksbegehren
gegen das Bienensterben gehen Menschen bei uns auf die Straße. Die
Atomkatastrophe von Fukushima hat gezeigt, dass die Politik in Zugzwang
gerät, wenn genügend Menschen aufstehen und für ihre Überzeugung eintreten.

Wir richten unsere Forderungen aber nicht nur an die Bundes- und
Landesregierungen, sondern auch hier vor Ort an den Kreis, an die
Kommunen und an alle Menschen, die hier leben. Denn auch hier in der
Ortenau können wir Umweltschutz aktiv betreiben. Zum Beispiel brauchen
wir auch hier bei uns endlich eine Verkehrswende. Einerseits würde mit
einem ausgebauten und bezahlbaren Nahverkehr die Verkehrssituation
verbessert und weniger Menschen stünden weniger Zeit im Stau,
andererseits würden wir den CO2-Ausstoß in der Region drastisch
reduzieren. Im Kampf gegen den Klimawandel dürfen die Menschen aber
nicht zu Versuchskaninchen degradiert werden, wie in Neuried oder in
Windschläg. Dort versuchen Firmen Tiefengeothermie-Projekte gegen den
Widerstand der Bevölkerung umzusetzen. Doch diese Form der
Energiegewinnung birgt viele Gefahren z.B. für das Grundwasser und die
Wohnhäuser der Menschen.

Wir fordern:

– Bezahlbarer Nahverkehr (30€ Monatsticket für die Ortenau)

– Intelligente Verkehrskonzepte

– Tempolimit auf Autobahnen

– Schnellradwege

– Stopp der Flächenversiegelungen (Entscheidung Klinikstandort)

– Begrünung des Stadtgebiets

– Förderung der Biodiversität

– Ausstieg aus der Kohleverstromung

– Schnellerer Atomausstieg

– verstärkte Förderung alternativer Energien

– Förderung sozialer und ökologischer Projekte (Energie, Nahrungserzeugung)

– Keine Tiefengeothermieprojekte in der Ortenau, bevor alle Versicherungsfragen geklärt sind, Mindestabstände zu bewohntem Gebiet eingehalten werden, die Bürger ausreichend informiert wurden und zyklische Grundwasser sowie radioaktive Untersuchungen stattfinden.

 

Deshalb lasst uns unsere Kräfte bündeln und gemeinsam auf die Straße
gehen, um unsere Forderungen in die Öffentlichkeit tragen. Es geht um
unsere Zukunft!

 

 

BUND Ortenau
Linke Liste Ortenau
Juke Kehl
Alarm e.V. Offenburg
Junge Bau Ortenau
Grießheimer Bürgerinitative gegen Tiefengeothermie
Fridays For Future Ortenau
Linksjugend Solid Ortenau
Anarchistische Initiative Ortenau
IG-BAU Südbaden
Evangelische Stadtkirche Offenburg
Evangelische Erwachsenenbildung Offenburg
Juze Kessel Offenburg

Veganer Brunch im R12 am Sonntag, den 03.03.2019

Liebe Leute,

wir laden am Sonntag, den 03.03.2019 zum veganen Brunch ein. Ab 11:00
Uhr sind wir wieder im Linken Zentrum R12 am Start. Es gibt wie immer
viele vegane Leckereien, von süß bis herzhaft ist alles dabei.

Wir möchten alle ermutigen, sich mit ihren veganen Köstlichkeiten zu
beteiligen. Wie immer freut es uns, dass ihr nicht nur als
Konsument*innen kommt, sondern auch das ein oder andere beisteuert.

Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca.
14:00 Uhr) beteiligen.

Wer sich mal bei einem Brunch einbringen möchte, kann sich unter
alarm-ev@immerda.ch melden. Unseren Schlüssel findet ihr hier auf
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Blog https://alarm.noblogs.org/kontakt/.

Ab 16 Uhr findet im R12 eine Kleidertauschparty statt.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen
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