Veganer Brunch im R12 am Sonntag, den 04.11.2018

Liebe Leute,

wir laden am Sonntag, den 04.11.2018 zum veganen Brunch ein. Ab 11:00 Uhr sind wir wieder im Linken Zentrum R12 am Start. Es gibt wie immer viele vegane Leckereien, von süß bis herzhaft ist alles dabei.

Wir möchten alle ermutigen, sich mit ihren veganen Köstlichkeiten zu beteiligen. Wie immer freut es uns, dass ihr nicht nur als Konsument*innen kommt, sondern auch das ein oder andere beisteuert.

Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca. 14:00 Uhr) beteiligen.

Wer sich mal bei einem Brunch einbringen möchte, kann sich unter
alarm-ev@immerda.ch melden. Unseren Schlüssel findet ihr hier auf unserem
Blog.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen
Eure alarmies

Unser neuer OpenPGP-Schlüssel

Wir haben nach viel zu vielen Jahren endlich einen neuen OpenPGP-Schlüssel für unsere Email-Adresse alarm-ev„ät“immerda“punkt“ch erstellt.

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Der dazugehörige Fingerabdruck lautet: 0C64 2FE4 EB91 9BA0 301B A1D7 63BB 3377 0718 54B8

Veganer Brunch im R12 am Sonntag, den 07.10.2018

Liebe Leute,

wir laden am Sonntag, den 07.10.2018 zum veganen Brunch ein. Ab 11:00 Uhr sind wir wieder im Linken Zentrum R12 am Start. Es gibt wie immer viele vegane Leckereien, von süß bis herzhaft ist alles dabei.

Wir möchten alle ermutigen, sich mit ihren veganen Köstlichkeiten zu beteiligen. Wie immer freut es uns, dass ihr nicht nur als Konsument*innen kommt, sondern auch das ein oder andere beisteuert.

Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca. 14:00 Uhr) beteiligen.

Wer sich mal bei einem Brunch einbringen möchte, kann sich unter
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Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen
Eure alarmies

AUFRUF: Landesweite Demonstration am 13. Oktober 2018 in Karlsruhe – Asylrecht verteidigen!

Am 13. Oktober findet in Karlsruhe eine der Landesweiten Demonstrationen gegen rassistische und nationalistische Hetze statt.

Wir unterstützen den Aufruf des Antirassistischen Netzwerks Baden-Württemberg.

Abfahrtszeiten zur Demonstration

ASYLRECHT VERTEIDIGEN: Gegen nationalistische und rassistische Hetze! Stoppt den Wettlauf zur Ausgrenzung und Entrechtung! Gleiche Rechte und ein gutes Leben für Alle! Dazu wollen wir gemeinsam hinfahren.

Abfahrt Offenburg Hauptbahnhof: 12.02 Uhr, Gleis 6 (RE 4714) |Ankunft Karlsruhe Hauptbahnhof: 12.49 Uhr

Um ein großes Zeichen setzen zu können, braucht es sehr viele Menschen- also haltet euch jetzt schonmal den 13. Oktober frei und kommt alle mit zur Demo!

Weitere Abfahrtszeiten: http://stop-deportation.de/abfahrtszeiten-zur-landesweiten-demonstration-am-13-oktober-2018-nach-karlsruhe/

http://stop-deportation.de/aufruf-landesweite-demonstration-am-13-oktober-2018-in-karlsruhe/

 

Veranstaltung am Samstag, 29.09.2018 im R12: EL MAQUIS – GUERRILLA ANTIFRANQUISTA

Ein Compañero des Projekts „Ni cautivas ni desarmadas“ referiert über die Zeit 1936 (Beginn des spanischen Bürgerkrieges) bis 1963 (Todesjahr des letzten libertären Guerrilleros).

„Ni cautivas ni desarmadas“ ist ein gemeinütziges Projekt zur Erhaltung „de la memoria historica“, welches nur dank Zeugnissen von Guerrilleros/-as, deren Familien, Historiker*innen und vielen Interessierten seit mehr als 20 Jahren existiert.

Anarchistische Militanz spielte in der Guerrilla antifranquista, in der Resistencia francesa sowie in den Fluchtnetzwerken des 2. Weltkrieges eine bedeutende Rolle.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Geschehnisse zu dieser Zeit in Spanien.
Ereignissse in Frankreich sowie die Teilnahme Deutscher im spanischen Bürgerkrieg werden kurz thematisiert.

Im Linken Zentrum R12, Rammersweierstraße 12, Offenburg
Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr 30
Ab 19 Uhr gibt es vegane Vokü der K-Gruppe.
Der Eintritt ist frei, die Referent*innen aus Spanien freuen sich über Spenden.

Anarchistische Initiative Ortenau und alarm e.V. Offenburg



Übersetzung der spanischen Ausdrücke:

el maquis: der Widerstandskämpfer
Guerrilla antifranquista: Guerilla gegen Franco
Compañero: Gefährte, Kamerad
Ni cautivas ni desarmadas: weder gefangen noch wehrlos
de la memoria historica: der historischen Erinnerung
Resistencia francesa : französischer Widerstand / la Resistance

Veganer Brunch im R12 am Sonntag, den 05.08.2018

Liebe Leute,

wir laden am Sonntag, den 05.08.2018 zum veganen Brunch ein. Ab 11:00 Uhr sind wir wieder im Linken Zentrum R12 am Start. Es gibt wie immer viele vegane Leckereien, von süß bis herzhaft ist alles dabei.

Wir möchten alle ermutigen, sich mit ihren veganen Köstlichkeiten zu beteiligen. Wie immer freut es uns, dass ihr nicht nur als Konsument*innen kommt, sondern auch das ein oder andere beisteuert.

Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca. 14:00 Uhr) beteiligen.

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Veganer Brunch im R12 am Sonntag, den 01.07.2018

Liebe Leute,

wir laden am Sonntag, den 01.07.2018 zum veganen Brunch ein. Ab 11:00 Uhr sind wir wieder im Linken Zentrum R12 am Start. Es gibt wie immer viele vegane Leckereien, von süß bis herzhaft ist alles dabei.

Wir möchten alle ermutigen, sich mit ihren veganen Köstlichkeiten zu beteiligen. Wie immer freut es uns, dass ihr nicht nur als Konsument*innen kommt, sondern auch das ein oder andere beisteuert.

Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca. 14:00 Uhr) beteiligen.

Wer sich mal bei einem Brunch einbringen möchte, kann sich unter
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Blog.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen
Eure alarmies

Veganer Brunch am Sonntag, den 03.06.2018

Der nächste vegane Brunch steht an. Beim Letzten feierten wir mit euch das zehnjährige Jubiläum, diesmal heißt es „back to normal“. Wobei „normal“ war unser Brunch noch nie: Er war schon immer für eine Überraschung gut, sei es in kulinarischer Hinsicht oder weil wieder mal neue nette Leute auftauchten.

Wir freuen uns am kommenden Sonntag ab 10 Uhr 30 auf helfende Hände beim Aufbau, ab 11 Uhr über leckere, vegane Mitbringsel für das Buffet, interessante Gespräche mit euch, wilde Kinderbanden und gegen 14 Uhr über Unterstützung beim Abbau und Aufräumen der ganzen Chose.

Linkes Zentrum R12, Rammersweierstraße 12, Offenburg.

Mit veganen Grüßen, eure alarmies

P.S.: Wer am Tag davor die AfD ärgern und ihr zeigen will, was er*sie von ihren menschenfeindlichen Ideen hält, fährt (am besten in einer Bezugsgruppe) zu den Protesten gegen ihre Kundgebung und ihren (versuchten…) Marsch nach Bruchsal. Zusammen gegen die Afd immer und überall.

10 Jahre veganer Brunch von alarm Offenburg: Über 80 Menschen feierten gemeinsam mit uns

Vor über 10 Jahren wurde die Idee des veganen Brunches in kleiner Runde geboren und die ersten Monate in diversen WGs umgesetzt. Als wir dann als alarm endlich bezahlbare Räumlichkeiten in Offenburg fanden, war schnell klar, dass der Brunch dort stattfinden sollte: In der Öffentlichkeit, zugänglich für jede*n. Am 6. April 2008 luden wir zum ersten – damals noch vegan-vegetarischen – Brunch und die Menschen kamen. Und sie kommen auch heute, 10 Jahre später, noch.

10 Jahre ist das schon her? Das wurde uns vor einigen Monaten klar. Natürlich beim vegan Brunchen: denn der Brunch ist nicht nur “Geil, da kann mensch lecker vegan essen!”, sondern auch ein Ort des Austauschs, eine Ideenschmiede. Hier werden Ideen geboren und Pläne ausgeheckt…

So planten wir für den 6. Mai einen großen Jubiläumsbrunch im Linken Zentrum R12, in das wir im Frühjahr 2015 umgezogen sind, mit einem alarmtypischen Rahmenprogramm: Sektempfang, Rede, Schwarzwäldergeburtstagstorte mit 10 Kerzen, eine Wandzeitung mit Fotos der vergangenen (Soli-) Brunches, ein irre schweres Quiz mit Fragen zum Brunch und zu veganen Themen und extravagante Preisen.

Bei schönstem Wetter kamen über 80 Menschen und feierten mit uns das 10jährige Jubiläum. Und wie es sich für den Brunch gehört, kamen jung und alt, dick und dünn, crust und schick, alte und neue Freund*innen, nüchtern und Konterbier.
Der Sekt – mit und ohne Umdrehungen – floss in die ausgedörrten Kehlen. Die Geburtstagstorte, die gerade noch vor der Zerstörung gerettet werden konnte, wurde bis auf den letzten Krümel verputzt. Die Quizpreise wurden alle abgeräumt (zum Glück ist uns ja ziemlich egal, wer was wie und wo geantwortet hatte: der Zufall entschied.): Von selbergenähten und bemalten alarm-Stofftaschen, Kaffee Aroma Zapatista über Bücher zum Thema, selbstgestaltete Kinder-T-Shirts und Plakate bis zu Sekt und der Gewürzmischnung “Rühr-Tofu alarm Specialedition” war alles dabei. Und der*die eine oder andere weiß jetzt vielleicht, was ein öffentlicher OpenPGP-Schlüssel und der dazugehörige Fingerprint und ist.

Wir sind sehr zufrieden mit dem Jubiläumsbrunch: Es war eine schöne Stimmung, wir wurden von vielen Freund*innen unterstützt, wir sahen viele lachende Gesichter und herumtobende Kinder in neuen T-Shirts. Das Quiz hat vielen Spaß gemacht. Es flossen über 200 € in die Antirepressionskasse. So kann es gerne noch mal 10 Jahre weitergehen!

Bis zum nächsten Brunch, eure alarmies

[Fotos zum Vergößern anklicken]

Kuba: Anarchist*innen eröffnen ABRA (Soziales Zentrum & Anarchistische Bibliothek) in Havanna

Im Jahr 2016 haben wir uns als alarm mit der FdA an einer Spendenkampagne beteiligt, die zum Ziel hatte, Geld für den Kauf eines Gebäudes in Kuba zusammenzubekommen. Wir stellten unser Vereinskonto für die Kampagne zur Verfügung und veranstalteten einen Soli-Brunch für die Initiative. Die FdA leistete schließlich einen bedeutenden Beitrag dazu.

Nachdem den Genoss*innen in Kuba der Kauf eines Objekts in der Hauptstadt Havanna gelang, ist es nun (am Samstag, 5.5.2018) endlich soweit: Das Zentrum ABRA (Soziales Zentrum und Libertäre Bibliothek) öffnet feierlich seine Tore. Die Genoss*innen vor Ort bitten um größtmögliche Verbreitung, ein Wunsch, dem wir nur allzugerne nachkommen. Und wir rufen euch auf, es uns gleichzutun.

Im Folgenden dokumentieren wir den Text zur Eröffnung (in einer Übersetzung der FdA):

Text in english | en español weiter unten

Diesen 5. Mai 2018 beginnt mit der Eröffnung des ABRA, des “Centro Social y Biblioteca Libertaria” (Soziales Zentrum und Libertäre Bibliothek), für eine Gruppe von Kubaner*innen eine neue Etappe im Prozess der eigenen Emanzipierung.

Mit diesem Projekt möchte das Kollektiv “Taller Libertario Alfredo López” (eine 2012 entstandene, anarchistische, antiautoritäre und antikapitalistische Initiative, die Mitglied der Anarchistischen Föderation in Mittelamerika und der Karibik, FACC, ist) in enger und lebhafter Kooperation mit befreundeten Kollektiven, wie dem “Observatorio Crítico Cubano”, “Guardabosques” sowie einigen anderen Individuen, einen dauerhaften und autonomen Raum im heutigen Kuba zu schaffen.

Einen Ort, um Erfahrungen und Praktiken zu fördern, die unabhängig sind von jedweder Regierung (ob in- oder ausländisch) bzw. von jedweden Institutionen, die Regierungen repräsentieren. Dieser Ort soll darauf beruhen, was die Teilnehmenden selbst mit einbringen. Mit ABRA möchten wir eine Praxis in den Mittelpunkt stellen, die mittels prefigurativer Praktiken die Gesellschaft, die wir uns erträumen, bereits jetzt vorwegnimmt. Zugleich geht es uns um eine Praxis, die im Einklang mit der Natur steht. Konkret bedeutet dies ein Minimum an Konsum mit einem Maximum an eigenen, nicht umweltschädlichen Lösungen.

Dieses neue Projekt ist in seinem Kern antikapitalistisch ausgerichtet, da der Kapitalismus Beziehungen zwischen Personen fördert, die auf dem Gedanken der Nützlichkeit, der Herrschaft, der Konkurrenz und des Profits basieren, also all das, was eben nicht zu der Gesellschaft führt, die wir anstreben. Gestützt werden all diese negativen Erscheinungen von Staaten, Firmen und Unternehmen, die die Welt und unser Land beherrschen und ausplündern. Daher begreift sich das Soziale Zentrum als Opposition zu all diesen Konglomeraten und ihren Praktiken.

Andererseits ist jedoch klar, dass die Emanzipation nicht möglich ist, ohne Teil der uns umgebenden Gemeinschaften zu sein. Daher existiert ABRA neben und inmitten der Gemeinschaften, und ist dadurch ebenso von der Unterdrückung betroffen, die sie erleiden, wie von den Siegen, die sie in ihrem Kampf erringen. Gleichzeitig beteiligt sich das Projekt auch an unterschiedlichsten Widerstandsdynamiken und der Schaffung neuer Affinitätsgruppen, denen wir ebenfalls Platz in unserem Zentrum und in unseren Projekten einräumen. ABRA möchte all jenen Freundeskreisen, Personen oder Affinitätsgruppen einen Raum bieten, die sich nicht auf den eng gesetzten Rahmen von Regierung & Opposition beschränken, sondern mittels der direkten Aktion und ohne Vermittlungsinstanz die diversen Fragen des alltäglichen Lebens und die Erschaffung von Neuem in allen Sphären der Realität in Angriff nehmen.

Dieser Ort positioniert sich aktiv gegen jede Diskriminierung nach Hautfarbe, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Sexualität, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Territorium, Bildungsniveau, ökonomischem Status und allem, was sich gegen die Würde der Menschen richtet. Außerdem erkennen wir die Pluralität von Meinungen (politischen, ideologischen, moralischen etc.) an, ohne unsere eigenen aufzugeben.

ABRA bietet Raum für den Austausch inmitten einer kommerzialisierten und überwachten Stadt und möchte ein Ort der lokalen, nationalen und internationalen Gegeninformation sein, der autodidaktischen Bildung, der Gedenken, der Feiern und Begegnungen; ein Versuch, die prekäre gegenkulturelle Szene und produktive Autonomie, die in Havanna und Kuba existiert, zu fördern.

Das Soziale Zentrum konstituiert sich als ein Ort der sozialen, horizontalen Kommunikation, um jenen nationalen und internationalen Erfahrungen eine Stimme zu geben, die für die hegemonialen Institutionen nicht von Interesse sind, aber zu einer antiautoritären und emanzipatorischen Perspektive beitragen, die jedoch für jene von uns von Interesse ist, die in Kuba kämpfen.

Mittel und Zweck stehen hier nicht im Widerspruch: Wichtigste Merkmale sind dabei die Horizontalität, die persönliche Freiheit und die aktive Teilnahme auf Grundlage der direkten Aktion.

English

This 5th May begins a new stage in the process of emancipation for a group of Cubans with the opening of ABRA: “Centro Social y Biblioteca Libertaria” (Social Centre and Libertarian Library).

With this project the group “Taller Libertario Alfredo López” (a 2012 established, anarchist, antiauthoritarian and anticapitalist initiative, member of the Anarchist Federation of Central America and the Carribean, FACC), in vital cooperation with collectives like the “Observatorio Crítico Cubano”, “Guardabosques” and other individuals, wants to establish an autonomous and sustainable space in present Cuba.

A space to support experiences and practices which are independent of any kind of government (national or international) and any kind of institutions which represent governments. A space which is based on what its participants contribute to it. With ABRA we want to focus on a practice which tries to anticipate the society we dream of with prefigurative means. At the same time we want a practice which is in accord with nature. Specifically this means a minimum of consumption with a maximum of own, environmentally friendly solutions.

This new project is oriented anticapitalist, because capitalism supports relations within people which are based on the ideas of utility, domination, competition and profit, all which does not lead to the kind of society we strive for. All these negative phenomenons are supporese ted by states, businesses and companies which dominate and plunder our land. Therefore the Social Centre understands itself in opposition to all the aforementioned.

On the other hand it is clear that emancipation is not possible without being part of the communities surrounding us. Therefore ABRA exists next to and in the middle of the communities and is therefore likewise affected by the oppression they suffer as well as the victories they win with their struggles. At the same time the project participates in various resistance dynamics and the creation of new affinity groups for which we also grant space in our centre and our projects. ABRA wants to offer space for all those circles of friends, persons and affinity groups which do not limit themselves to the tiny framework of government and opposition, but who, with means of direct action, tackle the diverse questions of everyday life and commit themselves to the creation of new things in all spheres of reality.

This space actively positions against any discrimination based on race, ethnic background, gender, sexual orientation, gender identity, territory, level of education, economic status and all which is directed against the dignity of the people. Besides, we recognize the diversity of opinions (political, ideological, moral etc.) without giving up our own.

ABRA offers a space for exchange in the middle of a commercialized and supervised city and wants to be a place of local, national and international counter-information, a place of self organized education, of remembrance, of parties and encounters; an attempt to support the precarious counter-cultural scene and the productive autonomy which exists in Havana and whole Cuba.

The Social Centre constitutes itself as a place for social, horizontal communication, to give a voice to all those national and international experiences which are not of any interest for the hegemonic institutions, but which contribute to an anti-authoritarian and emancipatory perspective which is of interest for those of us fighting in Cuba.

Means and ends do not contradict each other here: the most important characteristics are horizontality, personal freedom and active engagement based on direct ation.

En español

Desde Cuba se inicia este 5 de mayo de 2018 una nueva etapa en el proceso autoemancipatorio de un grupo de cubanos y cubanas, con la apertura de ABRA: Centro Social y Biblioteca Libertaria.

Este empeño del Taller Libertario Alfredo López (iniciativa anarquista, anti-autoritaria y anticapitalista surgida en 2012, que forma parte de la Federación Anarquista del Caribe y Centroamérica), con el efectivo y vital involucramiento de colectivos afines como Observatorio Crítico Cubano, Guardabosques, así como algunas otras energías individuales; intenta construir un espacio autónomo y sostenible en la Cuba de hoy.

Un espacio para promover experiencias y prácticas independientes de cualquier gobierno foráneo o nacional, o instituciones que los representen, centrado en las capacidades de quienes se involucren. Desde ABRA se insistirá en una práctica que prefigure el tipo de sociabilidad que soñamos, y en un tipo de relacionamiento amigable con el medioambiente, que se traduce en un mínimo de consumo con un máximo de soluciones propias no contaminantes.

Este nuevo empeño es esencialmente anticapitalista, pues el capitalismo promueve un tipo de relaciones entre las personas basadas en el utilitarismo, la supremacía, la competencia, la ganancia, todo lo cual no conduce a la sociabilidad que aspiramos. Lo anterior es sostenido por los Estados, las empresas y corporaciones que dominan y depredan al mundo y a nuestro país. Por ello el Centro Social se coloca en las antípodas de todo lo anterior.

Por otra parte, no es posible la emancipación sin formar parte de las comunidades. Es por ello que ABRA existe de cara a ellas y dentro de ellas, no ajena a las opresiones que sufren, ni a las victorias que logran en su lucha. De igual modo se involucra en las dinámicas de resistencia y creación de otros grupos afines, a quienes les damos cabida en nuestro Centro y nuestros proyectos. ABRA pretende aportar un espacio para todas aquellas sociabilidades, personas y grupos de afinidades que no se limitan al estrecho marco del conflicto gobierno-oposición, se plantean el abordaje directo y por cuenta propia de las diversas cuestiones de la vida cotidiana y la creación en todas las esferas de la realidad.

Este espacio se sitúa activamente en contra de las discriminaciones por motivos de raza, origen étnico, género, sexualidad, orientación sexual, identidad de género, territorio, nivel de instrucción, estatus económico, y cualquier otra en contra de la dignidad de las personas. Asimismo, reconoce la pluralidad de pensamientos (políticos, ideológicos, morales, etc.), sin renunciar nunca a ejercer los nuestros.
ABRA se brinda como lugar de confraternización, en medio de una ciudad mercantilizada y vigilada, y ofrece un espacio para la contra-información local, nacional e internacional, la formación autodidacta, conmemoraciones, celebraciones, encuentros; buscando incentivar la precaria escena contracultural, productiva autónoma, existente en La Habana y la región Cuba.

El Centro Social se constituye como espacio de comunicación social horizontal para dar voz a aquellas experiencias nacionales e internacionales que no son de interés para las agencias hegemónicas, pero que tributan a una perspectiva antiautoritaria y emancipatoria que sí interesa a quienes luchamos en Cuba.

Aquí medios y fines no se contradicen: son la horizonalidad, la libertad de la persona, la participación efectiva a partir del involucramiento directo.