Strafe & Zwang

Vortrag und Diskussion mit dem frisch aus dem Knast entlassenen Jörg Bergstedt

Montag, 11. April, 19 Uhr im Alarmraum

Strafe soll gewaltförmiges Verhalten von Menschen stoppen. Tatsächlich tut sie genau das Gegenteil. Wie jede andere autoritäre Struktur treten unter Kontrolle, Strafjustiz und Knast deutlich mehr Gewalttätigkeiten auf. Gerichtsverfahren und Urteile verhindern nicht Straftaten, sondern tragen zur Kriminalisierung bei. Das zeigt selbst eine Studie der Bundesregierung – und dennoch wird immer härter bestraft, mehr Überwachung, mehr Kontrolle und neue Knäste gefordert. Wenn es um Nazis geht, stimmen auch linke Gruppen in den Chor des Bestrafungs-„Fanblocks“ ein.

Der Wegfall von Atomkraft ist für viele noch vorstellbar, ohne grundsätzlich an den Rahmenbedingungen dieser Republik zu rütteln. In der Forderung nach Abschaffung von Strafe und Repression wird unmittelbar die grundsätzliche Herrschaftsfrage gestellt. Denn ohne Polizei, Knast und Gerichte ist kein Staat zu machen.

Mit dieser Veranstaltung ist daher die Hoffnung verknüpft, spannende Debatten über eine Welt ohne Herrschaft zu führen, ohne Widersprüche auszublenden. Was sind die Alternativen zu Strafe, Knast und Kontrolle? Wie gehen Menschen in einer herrschaftsfreien Gesellschaft mit gewaltförmigem Verhalten um?

Die Pariser Commune 1871 und der Aufstand von Kronstadt 1921

8. april, 19 uhr vortrag und diskussion mit rudolf mühland im alarmraum

revolutionen sind “in”! in nordafrika zum beispiel. diktatoren werden gestürzt. das ist gut! aber was kommt danach? kommen neue herrschaftsstrukturen, die neue eliten mit geld und macht austatten? außer einem tapetenwechsel wäre dann nicht viel gewonnen.

revolutionen können aber auch mehr sein: eine grundlegende absage an die logik von politischer und wirtschaftlicher macht in der hand von einigen wenigen.

wir wollen in einer veranstaltung an zwei solche revolutionen erinnern: die pariser kommune von 1871 und den kronstädter matrosen-aufstand von 1921. beide erteilten herrschaft eine absage. beide wurden von den herrschenden brutal niedergeschlagen. beide inspirieren freiheitsliebende menschen, menschen, die ohne ausbeutung und unterdrückung leben wollen, bis heute. deshalb wollen wir die ziele und den verlauf dieser – gescheiterten – revolutionen genauer betrachten. denn wir wollen lernen: wie können wir herrschaft überwinden, gestern, heute, morgen.

veranstaltet wird der abend von der anarchistischen gruppe ortenau und alarm e.v.

2. Frauentreffen am 10. April 2011

Die meisten von uns kennen die Situation, dass Sprüche auf Kosten von Frauen gemacht werden, bei denen uns nicht zum Lachen zu Mute ist.

Selbst in unseren eigenen Kreisen fallen Sätze, die wir lieber nicht gehört hätten. Beschwert sich eine Frau, steht sie schnell als Spielverderberin da, die keinen Spass versteht.

Sich über die gemachten Erfahrungen auszutauschen und Möglichkeiten für den Umgang mit diesen Situationen zu finden sind die Anliegen dieses Treffens.

Am 10. April 2011 um 16.00 Uhr im Alarm-Raum.

April, April…

…der macht bekanntlich was er will…

gut dass es eine variable gibt, auf die mensch sich eigentlich immer verlassen kann: auch in diesem monat, genauer gesagt sonntag, den 03.April, seid ihr von 11 bis 14 Uhr herzlich zum veganen brunch im alarm-raum in der lise-meitner-straße 10 eingeladen…neben allerlei leckereien und netten leuten erwarten euch die neueste Ausgabe der „537″ und hoffentlich warme sonnenstrahlen, die uns durchs fenster ins gesicht scheinen…

falls ihr danach noch energie habt, könnt ihr im molodoi in straßburg mit dem legal team ab 14h bei ihrem „zirkus“ und anschließendem konzert das tanzbein schwingen

Der Lonesome Ranger ist wieder da…

Am Dienstag, 29. März veranstalten wir im Alram-Raum ab 20 Uhr ein Konzert der Extraklasse: Es spielt aus Italien das One-Man-Band-Hit-Wonder THE BLUES AGAINST YOUTH!

Bereits im letzten Jahr besuchte uns der weitgereiste Country-Barde und bot vor illustrer Kulisse und begeisterter Meute ein super Konzert dar!
THE BLUES AGAINST YOUTH spielt Country im Singer-Songwriter-Style und bedient dabei alle Instrumente selbst, während er singt!! Wer jetzt an schwülstige Redneck-Schunkel-Musik a´la Truckstop denkt, irrt sich mehr als gewaltig! Die One-Man-Band spielt eine schöne Mixtur aus melancholischen Bluegrass- und Abgeh-Country-Nummern, die keine_n kalt lassen können!

Da ja Dienstag ist, werden wir das Ganze Familien-und Arbeitnehmer_innen-freundlich gestalten und ab ca. 21 Uhr starten lassen, ohne Vorgruppe! Wer dennoch auf den Mittwoch schei**t, darf sich an der Bar mit lecker Tequilla den Abend noch mehr verschönern!
Wir werden statt Eintritt wieder einen Hut rumgehen lassen!

Also, Party on, sattelt die Gäule, wir freuen uns auf euer Erscheinen.

Märzbrunch: mjam, majam!

Am Sonntag, den 6. März, ab 11 Uhr heißt es wieder zugreifen: Vegane Köstlichkeiten in allen Farben, Geschmacksrichtungen und Formen warten auf euch im Alarmraum. Natürlich freuen wir uns auf leckere Mitbringsel.

Zum Schmökern gibts auch was: Die erste Ausgabe der neuen regionalen Monatszeitung „537 – selbstorganisiert, unkommerziell, solidarisch“ liegt druckfrisch aus.

Selbstverteidigung – ein Antirepressionsnetzwerk im Aufbau

Im Rahmen der Antiknasttage in Berlin ist die Idee entstanden, ein Netzwerk zu kreativer Antirepression zu bilden.

Ziel des Netzwerkes soll sein, Selbstermächtigung gegenüber Polizei und Gericht zu stärken. Es sollen Fähigkeiten im Umgang mit Polizei und Gerichten vermittelt werden, damit ein Anwalt für Geld nicht der einzige Ausweg ist.
Grundlage ist daher die Verbreitung von Basiswissen zur Selbstverteidigung gegenüber Polizei und Gericht. Es soll Ziel des Laienverteidiger_innen-Netzwerkes sein, Beratung (direkt oder in Form von Schriften, Internetseiten usw.) und Trainings anzubieten.

Es geht darum, die Funktionen und Vorgehensweisen der für die Aufrechterhaltung von Herrschaft wichtigen Normierungs- und Disziplinierungsapparate zu demaskieren, den Einschüchterungsversuchen durch Polizei und Justiz offensiv zu begegnen und zu verhindern, dass wie am Fließband verurteilt werden kann.

Vortrag und Diskussion in der politisierBAR im Alarmraum

Im Anschluss Kneipe open end – Der Eintritt ist – wie immer – frei.

Kulinarischer Widerstand am Sonntag, den 06.Februar 2011

Damit alle gestärkt faschistischem Gedankengut entgegentreten können, seid ihr auch dieses Mal zu unsrem allmonatlichen veganen Brunch im Alarm-Raum eingeladen. Von 11-14 Uhr gibt es allerlei selbstgemachte Leckereien, nette Leute und dem Anlass entsprechend einen kurzen Mobilisierungs-Vortrag zur diesjährigen Dresden-Blockade am 19.2. 2011. bei dieser Gelegenheit könnt ihr auch Tickets für den Bus nach Dresden kaufen.

Also erscheint zahlreich, bringt Hunger, ein offenes Ohr und wenn ihr wollt auch die ein oder andere vegane Leckerei mit…

Zu Dresden 2011:
Dresden nazifrei
No pasaran
Dresden 1302

1. Treffen für Frauen und Mädchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die Antworten könnt ihr eine Email an alarm (siehe kontakt) schreiben oder ihr bringt die Ideen beim ersten Treffen mit.
Möglich auch, dass sich daraus auch Arbeitsgruppen bilden, die sich längerfristig oder intensiver mit bestimmten Themen beschäftigen.

Eingeladen sind alle Frauen und Mädchen, es sei denn, sie stehen hinter rassistischen oder sonstwie diskriminierenden Meinungen.