Last Punkshow of the Year and some vegan Food…

Die Kessel-Crew bietet vier feine Acts an:

Zustände aus Mannheim, Panzerband aus Flensburg, Dementia (die wohnen ja schon im Kessel) aus Offenburg und Ab.out ebenfalls aus Offenburg.
Wir von Alarm bekochen mal wieder die Bands und bieten auch für alle anderen leckeres veganes Essen. Wahrscheinlich Burger, mal schauen.

Also: am 30.12. alle in den Kessel, abrocken und lecker Vokü genießen.

Hallenpunkturnier: Das Runde sollte in’s Eckige und das Sandwich muss in den Bauch!

Am Dienstag, den 23.12.2014, findet ab 11 Uhr zum fünften mal das grandiose, knochenbrechende und unterhalsame Kessel-Hallenfußballturnier statt. Diesmal in der Geschwister-Scholl-Halle, die die Orga-Leute einfach in Walter-Frosch-Arena umbenannt haben. Cooler Typ, der Walter Frosch.

Damit die Kicker*innen nicht entkräftet auf dem Spielfeld umkippen, sorgen wir von Alarm in alter Tradition für das leibliche Wohl mit veganen Sandwiches, dem einen oder anderen Kuchen und kalten Getränken.

WM fuck off – Hallenpunkturnier rules!

Veröffentlicht unter Alarm

politisierBAR: TTIP – Das Transatlantische Freihandelsabkommen: Was es verspricht und wie es unsere Freiheit bedroht

Obwohl die Verhandlungen geheim ablaufen, sickern äußerst besorgniserregende Informationen durch über das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen USA und EU.

Marlene Werfl und Heribert Schramm von OccupyOffenburg informieren über die Absicht des Abkommens, erhoffte Vorteile, aber vor allem über die katastrophalen Auswirkungen auf demokratische Entscheidungsspielräume – auch auf lokaler Ebene –, Verbraucherschutz und Landwirtschaft, Kultur und Arbeitnehmerrechte. Vor allem das integrierte Investitionsschutzabkommen mit seiner Sondergerichtsbarkeit lässt alle Alarmglocken schrillen.

Vortrag und Diskussion mit Marlene Werfel und Heribert Schramm von OccupyOffenburg

Eintritt frei

Donnerstag, 2. Oktober, 19 Uhr 30
Alarmraum
Lise-Meitner-Straße 10, Offenburg

politisierBAR: Offensiv, autonom, militant – Wie die Antifa entstand

„Schwerste Krawalle in Frankfurt“ titelten die Medien nach dem 17. Juni 1978. Militante hatte aus einer Antifa-Demonstration heraus Polizeiabsperrungen vor dem Rathaus angegriffen, um das NPD-„Deutschlandtreffen“ zu verhindern. 1979 und 1980 folgten die „Rock gegen Rechts“-Konzerte mit mehr als 40 000 Menschen. Die NPD gab ihr Treffen danach auf.

Überall in der BRD entstand zu dieser Zeit eine neue antifaschistische Bewegung. Eine führende Rolle spielten bald Autonome, von denen einige versuchten, den Widerstand zu koordinieren. Sie propagierten einen Antifaschismus, den sie als Kampf gegen das „imperialistische System“ verstanden.

Legendäre Straßenschlachten wie am 1.10.1983 in Fallingbostel oder die Unruhen nach dem Tod von Günter Sare am 28.9.1985 in Frankfurt am Main, Kommando-Militanz und Bündnisaktionen gehörten zu den Konzepten, die schließlich in der heutigen Antifa-Bewegung mündeten.

Der Vortrag von Bernd Langer beschreibt und analysiert der Entwicklung der Antifa von ihren Anfängen im Hinblick auf die aktuelle Situation.

Montag, 29.9.2014, 19 Uhr 30
Alarmraum, Lise-Meitner-Str. 10, Offenburg

Eintritt frei, Spende erwünscht

[Demo der Antifa [M] in Göttingen]

Themenabend „Gastarbeitergeschichte“– Geschichtlicher Rahmen, Hintergründe und Bedeutung für die deutsche Gesellschaft

Wann: Donnerstag, 26.Juni 2014 um 20Uhr im Alarm-Raum

Dieser Abend stellt ein Experiment dar: Da einer der Alarmis ein Referat für die Uni vorbereiten darf, soll jenes an diesem Abend zur Probe gehalten werden. Das bedeutet: Es gibt ein zehnminütiges Impulsreferat um eine grobe Übersicht zu diesem Themenkomplex zu geben und von diesem ausgehend können wir uns anschließend in einer offenen Diskussion in das Thema vertiefen um verschiedene Aspekte kritisch zu beleuchten und zu hinterfragen. Wer also Lust und Zeit hat sich in einer etwa einstündigen Veranstaltung in kleiner Runde mit diesem Bereich zu beschäftigen ist herzlich eingeladen bei dieser Probe mitzuwirken. Für (kühle) Getränke ist gesorgt.

Das Konzept des Abends ist ein Versuch und darf natürlich gerne als Anreiz genommen werden solche Abende in der Zukunft zu weiteren Themen zu gestalten.

Umsonst Flohmarkt in Offenburg am 28.Juni 2014

Samstag, 28.06.2014
10 – 15 h auf dem Marktplatz in Offenburg

Ein Umsonst-Flohmarkt? Was ist denn das?
Im Gegensatz zu herkömmlichen Flohmärkten, Tauschbörsen oder Second-Läden sind alle angebotenen Produkte bei einem Umsonst-Flohmarkt umsonst. Das heißt, dass Sie die lang gesuchte Schallplatte oder die passenden Hosen für Ihre Tochter wirklich einfach so mitnehmen können. Ohne Gegenleistung und ohne schlechtes Gewissen.

Unsere Welt ist überfüllt mit mehr oder weniger nützlichen Produkten. Ein großer Teil davon liegt die meiste Zeit über (oft vergessen auf dem Dachboden, in der Garage oder im Schrank) ungenutzt herum. Das will unser Umsonstflohmarkt aufzeigen und im Kleinen aufbrechen. Ressourcen schonen, Müll vermeiden, weiterverwerten. Mitnehmen, nutzen, weitergeben – aber ohne zu zahlen.

Brunch in den Mai

Nach einem hoffentlich aktiven Start in den Mai z. B. bei der 1. Mai-Demo im antikapitalistischen Blöckchen in Offenburg dürft ihr euch am Sonntag, 04.05. von 11 – 14 Uhr bei Schlemmereien ausruhen. Wie in jedem Monat tischen wir im Alarm-Raum wieder reichlich vegane Köstlichkeiten auf, bei denen wir uns aber auch gerne helfen lassen. Falls ihr also nach dem 1. Mai noch Kräfte habt, könnt ihr auch schon zum Aufbau um 10.30 Uhr kommen oder einfach was zum Essen mitbringen.

Der Erlös des Mai-Brunches spenden wir an freedom not frontex zur Finanzierung des Marsches von Strasbourg nach Brüssel, 18.05.-28.06.2014.

WIR HABEN EINEN TRAUM..
Wir sind Asylsuchende, Geflüchtete, undokumentierte Migrant_innen,
Migrant_innen von vielen europäischen Ländern, wir sind Europäer_innen mit sogenanntem Migrationshintergrund, wir sind all jene, die nicht das Privileg der Staatsbürgerschaft haben, aber auch Staatsbürger_innen die die gemeinsame Wut gegen die rassistische Migrationspolitik der EU teilen.Wir entschieden uns eine Europäische Karawane zu organisieren, welche von der Großzahl der europäischen Länder nach Brüssel (Belgien) führt, wo die europäischen Institutionen ihren Sitz haben. Um zu zeigen, dass wir die Grenzen, die sie uns auferlegen indem sie uns durch Staatsgrenzen und in Lagern gefangen halten, nicht akzeptieren, nehmen wir uns unser Grundrecht auf Bewegungsfreiheit und bringen unsere Forderungen direkt dort an, wo die Entscheidungen gefällt werden.

Wir haben einen Traum:
– Bewegungsfreiheit und freie Wahl des Wohnsitzes für alle Asylsuchenden
– Stop der Dublinfalle und der Zwangsunterbringung in Lagern in Europa
– Dauerhafte Aufenthaltspapiere
– Stop der Inhaftierung und Abschiebungen von Migrant_innen
– Gleiche Arbeitsbedingungen für alle
– Gleiche politische, soziale und kulturelle Rechte für alle: Recht auf Bildung und
auf Arbeit
– Stop der imperialistischen Politik Europas: kein Freihandelsabkommen und
NATO-Kriege
– Frontex, Eurosur und andere Anti-Migrationspolitiken und Maßnahmen
abschaffen

Schließt euch uns an!
Start am 18.Mai 2014 mit den EU-Parlamentswahlen:
Zentrale Aktionen anlässlich des Gipfels:
Der transnationale Marsch wird mit massiven Protesten bei dem EU-Gipfel über Migrationspolitik, am 26. und 27. Juni 2014, in Brüssel enden. Wir werden eine Woche vor dem Gipfel, am 20.Juni ankommen, um mit einer Aktionswoche in Brüssel auf unsere Wut aufmerksam zu machen.

Mail: freedomnotfrontex@riseup.net
Facebook: http://www.facebook.com/freedomnotfrontex
Website: http://www.freedomnotfrontex.noblogs.org
Twitter: @FreedomNotFront
Wir brauchen auch inanzielle Unterstützung!
“Protest March For Freedom”, KNr: 106028977, BLZ: 17092404,
Volksbank Fürstenwalde
IBAN: DE23 1709 2404 0106 0289 77 , BIC: GENODEF1FW

Konzert: Dementia, Sucubus und Elende Bande im Kessel Offenburg

Freut euch auf eine weitere Koproduktion von Alarm und der Kessel-Crew.

Am Samstag, den 26.04.2014, ab 20 Uhr, geben im Kessel Offenburg drei Bands ihr Bestes, um euch einen Satz heiße Ohren zu verpassen:

Dementia aus Offenburg spielen gradlinigen Punkrock. Ob sie aber nach ihrer einwöchigen Tour nicht einfach auf der Bühne einschlafen, wissen wir auch nicht.
Sucubus aus Stuttgart bieten euch famosen Riot-Grlll-Punk und schaffen es hoffentlich diesmal nach Offenburg.
Elende Bande aus Freiburg feiern einen Anarcho-Riot-Folk-Punk ab, der es in sich hat. Ihnen hat es im März in Offenburg so gut gefallen, dass sie schon wieder kommen.

Um das Ganze abzurunden, könnt ihr euch mit veganem Chili sin Carne sättigen und euch neuen Lesestoff am Infostand besorgen.

Veganer Brunch im Februar

Unser veganer Brunch wird immer beliebter und es kommen zusehends mehr Menschen, um mit uns leckere, selbstgemachte Gerichte zu essen, sich zu unterhalten und sich sogar aktiv einzubringen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr, bestätigt es uns doch darin, dass der Alarmraum ein besonderer Ort in Offenburg ist, an dem nicht der Kommerz an erster Stelle steht, sondern das gemeinsame Tun.

Am kommenden Sonntag, 02.02.2014, ab 11 Uhr ist es darum, wie übrigens seit sechs Jahren, wieder soweit: Der Alarmaum öffnet seine Türen für den veganen Brunch und eingeladen sind (fast) alle, egal ob ihr Kohle habt oder nicht. Jede*r zahlt, was er/sie für richtig hält oder auch nichts, falls Ebbe in der Kasse herrscht.

Alarm Offenburg

Vortrag: Ein schmaler Grat – Widerstand im KZ Buchenwald

„Haben wir alles richtig gemacht?“ ist der Titel eines Interviews mit Paul Grünewald, der mit Karl Peix und Walter Krämer – beide wurden 1941 ermordet – eine Widerstandsgruppe im Krankenrevier des KZ Buchenwald bildete.

Insbesondere Krämer war in der DDR als „Arzt von Buchenwald“ populär, im Roman „Nackt unter Wölfen“ setzte ihm Bruno Apitz ein literarisches Denkmal.
Doch die einfache Schwarz-Weiß Beschreibung von antifaschistischen Helden unterschlägt die komplizierten Verhältnisse in den Konzentrationslagern.
Während nach Krämer Schulen, Straßen usw. benannt wurden, fand Karl Peix später kaum noch Erwähnung. Dabei war er zunächst von zentraler Bedeutung für den
Widerstand in Buchenwald, verstrickte sich aber zunehmend in Machenschaften mit der SS, Vorwürfe gehen bis hin zu Mord.

Im Gespräch berichtet Paul Grünewald mit seltener Offenheit über das Dilemma von notwendiger Zusammenarbeit mit SS-Schergen, Korruption, Geldbeschaffung und politischem Selbstverständnis. Das Interview, das weit über eine gewöhnliche Zeitzeugenschilderung hinausgeht, ist als CD erschienen.

Vortragsredner ist Bernd Langer , Autor, Künstler, Alt-Autonomer.

Samstag, 1. Februar, 19 Uhr
Alarmraum, Lise-Meitner-Str. 10, Offenburg

Der Eintritt ist wie immer frei.

Weitere Infos findet ihr unter www.kunst-und-kampf.de.

 

[Die Veranstaltung wird von der Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg gefördert.]