Leiharbeit abschaffen!

Wer meint, Leiharbeit gehe ihn nichts an, der könnte sich bald täuschen: Die Zahl der Menschen, die mit Leiharbeit über die Runden kommen müssen, ist in den letzten Jahren explodiert. 2008 haben bereits 800.000 Menschen in Leiharbeitsverhältnissen gearbeitet. Durch die Krise kann mancher (noch) Festangestellte schon bald dazu gezwungen werden, für einen Hungerlohn von 7,38 €/h (2009) für eine Leiharbeitsfirma zu arbeiten.

Im Leiharbeitsbereich sind die Arbeitsbedingungen teilweise miserabel, den Beschäftigten werden elementare Rechte verweigert, gearbeitete Zeiten werden nicht angerechnet und entleihfreie Zeiten werden oft nicht bezahlt.

Ein Aktivist der FAU (Freie ArbeiterInnen Union) aus Freiburg berichtet, was Leiharbeit bedeutet und warum die FAU ? im Gegensatz zu den DGB-Gewerkschaften ? fordert, Leiharbeit grundsätzlich abzuschaffen.

Veranstalterin ist die Anarchistische Gruppe Ortenau [ago]

Samstag, 15.05.2010, 19 Uhr im Alarm-Raum

Wild West Alarm!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Blues Against Youth ( One Man Band Country‘n’Roll Primitive Attack ) aus Rom macht auf seiner Tour Halt bei Alarm e.V. …

Zusammen mit alten Cowboy-Filmen, stilechter Deko, DJ-Set von Punk zu Country und wieder zurück, Cocktailbar und Saloon ergibt das die richtige Mischung für eine wilde Party…

Das Ganze steigt am Mittwoch, den 12. Mai, ab 21 Uhr im Alarm-Raum im MuKu in der Lise-Meitner-Straße 10 (ehemaliges AsylbewerberInnenheim im Holderstock).

Eintritt nach eigenem Ermessen.
Bei entsprechend stilvoller (Ver-)Kleidung gibt’s ein Getränk nach Wahl!

Die FAU – Eine alternative Gewerkschaft stellt sich vor

„Solidarität!“, dieses und andere Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung haben wir alle schon gehört. Aber was können diese Begriffe in der Praxis bedeuten?

Dieser Frage geht Rudolf Mühland in seinem Vortrag nach. Dabei gibt er auch einen kurzen Einblick in die Geschichte des Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute.

Der Schwerpunkt seines Vortrags bildet die FAU, die Freie ArbeiterInnen Union, eine kleine und wenig bekannte Basisgewerkschaft, die vor rund 30 Jahren gegründet wurde. Im Rahmen dieser Vorstellung klärt er die folgenden Fragen:

• Wie sind die Menschen innerhalb der
FAU organisiert?
• Welche kurzfristigen, mittelfristigen
und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
• Wie steht die FAU zu Betriebsräten und Tarifverträgen?

Rudolf Mühland ist ein Aktivist der FAU (Freie ArbeiterInnen Union). Nach seinem Vortrag mit Präsentation ist Zeit für Fragen und Diskussionen.

Veranstalterin ist die Anarchistische Gruppe Ortenau [ago].

Freitag, 7. Mai, 20 Uhr im Alarm-Raum

1. Mai: Raus auf die Straße > 2. Mai brunchen bei Alarm

Einen Tag nach dem 1. Mai: Ihr wart doch sicher auf der Straße und habt für die Revolution demonstriert? Zum Beispiel in Karlsruhe.

Wenn ja, dann seid ihr herzlich eingeladen zum Alarm-Brunch. Wenn nein, dann seid ihr auch herzlich willkommen. Stärkt euch, erholt euch, tauscht euch aus bei Kaffee, Tee, Saft, bei Brot, verschiedenen Aufstrichen, Salaten, Pizza und Kuchen.

Wir sehn uns am Samstag auf der Straße und am Sonntag zum Brunch.

politisierBAR: Abschiebehaft in Deutschland

Erfahrungen aus 15 Jahren Besuchsarbeit

politisierBAR im Alarm-Raum am Freitag, den 16.4.2010, um 20 Uhr

Nach 15 Jahren wurde das Rottenburger Abschiebegefängnis im Herbst 2009 geschlossen.
Die verbliebenen Gefangenen wurden nach Mannheim verlegt: Hier warten 60 – 70 Menschen auf ihre Abschiebung.

Der Vortrag des Bündnisses gegen Abschiebehaft Tübingen speist sich aus den Erfahrungen von 15 Jahren Besuchsarbeit.
Er ergreift klar Partei für die gefangenen Flüchtlinge, indem er die Abschiebehaft und die
auf sie folgenden Abschiebungen anprangert und die unmenschlichen Zustände und Menschenrechtsverletzungen dort aufzeigt.

Wir veranstalten den Abend gemeinsam mit der Anarchsitischen Gruppe Ortenau [ago] im Rahmen der Mobilisierung zur Kampagne gegen Abschiebungen vom Baden-Airpark.

Im Anschluss ist wie immer Kneipe open end, der Infoladen ist offen und es ist Raum zur Diskussion.

Filmabend „In prison my whole life“

Dokumentarfilm über Mumia Abu Jamal

William Fracombe kommt in der Nacht von Jamals Festnahme auf die Welt, am 9. Dezember 1981.

Fracombe will mit diesem Film die Hintergründe und Fakten klären und lässt Chomsky, Snoop Dogg, Angela Davis und natürlich Jamal selbst zu Wort kommen.

Der Film ist ein eindrückliches Werk gegen die Todesstrafe, Klassenjustiz und Rassismus.

Vorhang auf am Freitag, den 9. April um 20 Uhr im Alarm-Raum.

Brunch-Tag bei Alarm

Am Sonntag, den 4.4., ab 11 Uhr ist es wieder so weit:

Ob Kaiserschmarrn, Pfannkuchen, Salate, Aufstriche, Obsttorten, Brötchen oder gefüllte Blätterteigtaschen, ob heißer Kaffee, Tee, kalte Säfte oder Soja-Drinks – unser Brunch macht nicht nur satt, sondern zeigt auch, dass eine vegetarische oder sogar vegane Ernährung keineswegs eintönig und geschmacklos ist.

Dazu kommt der Austausch mit vielen interessanten und netten Leuten, die sich allmonatlich zum Brunch einfinden: Mit Kind und Kegel, allein, zu zweit, jedEr findet platz.

Bis am Sonntag, Euer Alarm e.V.

Häuser. Plätze. Alles!

Seit kurzem gibt es in Freiburg eine neue Freiraumkampagne mit dem Namen „Häuser. Plätze. Alles!“…
In den letzten Wochen kam es bereits zu einer Partybesetzung, einer symbolischen Besetzung und einer nächtlichen Spontandemonstration – und ein Ende ist nicht abzusehen…

Am Donnerstag, den 1. April werden AktivistInnen der Kampagne im Alarm-Raum zu Gast sein und über vergangene sowie noch anstehende Aktionen berichten…

Bunte Häuser, Buntes Leben – Sollte es für alle geben!

Castor stoppen – Widerstand selber machen!

politisierBAR am Freitag, den 19.März

Im November 2008 stoppte eine kleine Gruppe unabhängiger Aktivist_innen den Castortransport nach Gorleben kurz hinter der französisch-deutschen Grenze. Drei Personen ketteten sich an einen Betonblock, der unter den Schienen versteckt lag und hielten so den Castor-Zug für mehr als 12 Stunden auf.
Monate später bekamen zwei der Aktivist_innen Strafbefehle, gegen die sie Einspruch einlegten. In den nächsten Wochen wird es zu Gerichtsverhandlungen kommen.

Zwei der Aktivist_innen werden über die direkte Aktion, die Hintergründe, ihr Motivation und die Repressionen berichten.

Im Anschluss ist Raum für Diskussionen rund um die Aktionsform und über selbstorganisierten Widerstand jenseits von großen NGOs, Parteien und Verbänden.

Mehr Infos unter: bloxberg.blogsport.de

Die politisierBAR im Alarm-Raum beginnt um 20 Uhr.